Typ verpasst Flugzeug, das Minuten später abstürzte – alle Passagiere tot

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Symbolbild Foto: Trinity Moss / unsplash.com

Wenn er ein Gepäckstück aufgegeben hätte, wäre alles ganz anders gewesen.

Am Sonntagmorgen stürzte ein Passagierflugzeug ab auf dem Weg von der Hauptstadt Äthiopiens, Addis Abeba, nach Nairobi in Kenia. Ein paar Minuten nach Abflug schon verlor das Flughafenpersonal Kontakt zu dem Flugzeug der Ethiopian Airlines. Alle 157 Insassen starben.

Antonis Mavropoulos wäre einer davon gewesen.

Der Grieche war auf einem Business-Trip nach Nairobi über Addis Abeba geflogen. An diesem Tag passierten ihm allerdings eine ganze Reihe von außergewöhnlichen Ereignissen, die ihn zuerst fast auf den Absturzflug gesetzt hätten, und dann doch wieder kurz davor davon retteten. Auf Facebook teilt Antonis seine ergreifende Geschichte.

Antonis wollte von Griechenland nach Nairobi fliegen. Dafür entschied er sich, über Äthiopien zu fliegen, und da einen Anschlussflug nach Kenia zu nehmen. Da er eine knappe Umsteigezeit von 30 Minuten hatte, entschied er sich, nur Handgepäck mitzunehmen, damit er keine Schwierigkeiten mit seinem Gepäck bekommen würde.

Trotzdem schaffte er es nicht, seinen anschließenden Flug zu besteigen. Ganz knapp schloss das Boarding vor seiner Nase. Hätte er Gepäck aufgegeben, hätte der Flieger auf ihn gewartet, und er hätte seinen Flug bekommen. Dann wäre er ohne Probleme nach Nairobi gekommen. Denn seinem verpassten Flieger passierte nichts.

Stattdessen wartete er 3 Stunden lang am Flughafen auf den nächsten Flug nach Nairobi.

Bevor er jedoch in das nächste Flugzeug steigen konnte, wurde er von den Securities am Flughafen gestoppt. Sie müssten vorerst seine Personalien überprüfen. Das dauerte so lange, dass Antonis schlussendlich auch diesen Flug verpasste. Wenige Zeit später stürzte dieses zweite verpasste Flugzeug ab. Und Antonis befand sich in Sicherheit auf dem Flughafen in Äthiopien.

In Security-Gewahrsam wusste Antonis noch nichts von seinem unfassbaren Glück. Er beschwerte sich zunächst ausgiebig darüber, dass er durch die Kontrolle seinen Flug erneut verpasst hatte. Das Flughafenpersonal erzählte ihm schließlich höflich, er sollte nicht protestieren, sondern Gott danken. Er sei nämlich der einzige Passagier gewesen, der von dem Flugunglück verschont wurde.

Über seinen Schicksalsschlag postete Antonis dann auf Facebook mit den Abschlussworten einer britischen Rock-Band Jethro Tull: „Maybe not too old to rock n roll – but certainly too young to die.“

Die Gedanken der Airline und des Flugzeugherstellers Boeing sind bei den Familien der Opfer. An Bord waren 149 Passagiere und acht Crewmitglieder. Die Ursachen des Absturzes sind noch nicht offiziell bekannt gegeben. 

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Quelle: Noizz.de