Zwölf schwerkriminelle Verbrecher sind durch einen Tunnel aus einem mexikanischen Gefängnis geflohen. Die Sträflinge sind Teil von zwei kriminellen Banden und müssen bei dem spektakulären Ausbruch auch Hilfe von außen gehabt haben.

Es klingt wie eine Folge "Prison Break": Zwölf Häftlinge sind jüngst durch einen Tunnel aus einem mexikanischen Gefängnis geflohen. Dabei sollen sogar ein Werter und ein weiterer Außenstehender als mutmaßliche Komplizen in den Ausbruch involviert gewesen sein. Es handelt sich um Mitglieder zweier krimineller Gruppen, die wegen schwerwiegender Verbrechen verurteilt wurden und in der Haftanstalt des Ortes Cieneguillas einsaßen, wie die Regierung des Bundesstaates Zacatecas am Mittwoch mitteilte. Nach den Flüchtigen werde gesucht.

Flucht von El Chapo

In Mexiko kommt es immer wieder zu spektakulären Ausbrüchen. Der Ex-Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán, der inzwischen an die USA ausgeliefert und dort zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, floh im Juli 2015 durch einen rund 1,5 Kilometer langen Tunnel aus einem Hochsicherheitsgefängnis.

[Text zusammen mit: dpa]

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Quelle: Noizz.de