Und ihre Beweise lassen auch uns zweifeln...

Eine Bewegung macht von sich Reden, bei der vielen vermutlich erst einmal der Kinnladen herunterklappt. Die Flat Earthers hinterfragen nämlich etwas, das für alle anderen als bewiesen gilt: Dass die Erde rund ist. Tatsächlich finden ganze Flat Earth Conventions statt. Im April zuletzt in Großbritannien. Es gibt Podcasts wie "Flat Earth Conspiracy" oder "The Flat Earth Podcast", unzählige YouTube-Videos und Instagramposts. Klingt verrückt? Ist es auch. Doch die Beweise sind nicht ganz abwegig.

Beispelsweise führen sie einen Versuch an, den man offenbar ganz einfach selbst durchführen kann: Blickt man auf einen See oder ein Meer, solle man ein Lineal an den Horizont halten. "Hast du jemals einen Teich, See oder ein Meer gesehen, dessen Oberfläche sich krümmt?", fragen die Flat Earthers.

Googelt man allerdings "Warum ist der Horizont gerade?" erhält man als Antwort: Man muss eine gewisse Entfernung vom Horizont erreichen, um die Krümmung zu erkennen, da die Erde so groß ist und wir nur einen gewissen Bruchteil dessen in unserem Seefeld erkennen können. Klingt plausibel.

Auch verschiedenen Fotos der NASA seien ein Beweis, dass alle Regierungen der Welt uns anlügen. Sie hätten bereits alle einen Sitz am Südpol - der allerdings nicht im Süden sei, sondern die gesamte Erde umgebe. Der Nordpol hingegen befände sich in der Mitte. "Wer ist schon einmal über den Südpol geflogen?", fragen die Flat Earthers. Ob das vermutlich etwas mit den schwierigen Wetterbedingungen dort zu tun hat und der Tatsache, dass der Weg mit der kürzesten Strecke ohne Landemöglichkeit genutzt wird? Möglicherweise...

Klar ist: Die Botschaft der Flat Earthers ist klug. Nehmt nicht alles hin, was die Wissenschaft euch sagt, was die Menschheit glaubt, zu wissen. Es wäre nicht das erste mal, dass wir uns alle irren. Auch, wenn das, was die Form der Erde angeht, nicht der Fall ist...

Quelle: Noizz.de