Ein Mann veranlasste die Schließung seines gesamten Büros, indem er einen gefälschten Arztbrief erstellte und vorgab, ein Coronavirus zu haben. Wer so tut als hätte er nicht auch darüber nachgedacht, lügt.

"Scheint ja ziemlich cool zu sein, dieses Coronavirus. Ein bisschen blau machen, im Bett chillen und endlich nervt niemand mehr und man hat seine absolute Ruhe. Nur zu dumm, dass ich quick gesund bin …" Gut – das werden wohl kaum die Gedanken der Durchschnittsbevölkerung sein – oder doch? Zumindest der 31-jährige Amerikaner Jeffrey Travis Long schien ganz angefixt zu sein von der Idee, die Pandemie für sich zu nutzen.

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Der stellte sich nämlich selbst einfach mal ein ärztliches Attest nebst Covid-19-Diagnose aus, dass ihn von seiner Arbeit in einem Call Center in South Carolina ab dem 12. März für ein paar Wochen befreien sollte. Nur blöd, dass daraufhin der gesamte Gebäudetrakt fürsorglich geschlossen und desinfiziert wurde. Am 19. März wurde der Fake-Patient für seinen Schwindel festgenommen und muss nun wohl selbst dafür aufkommen.

Gefälschtes Attest

So flog die Geschichte auf: Das Krankenhaus, das den Schrieb ausgestellt haben sollten, sagten aus, dass Mr. Long kein Patient der Klinik war, nie gesehen wurde und dass zum angegebenen Zeitpunkt auch noch keine Covid-19-Tests durchgeführt wurden. Auch verhielt sich der angebliche Patient rücksichtslos und besuchte sogar die Schule seiner Kinder, was diesseits ebenfalls für große Unruhen sorgte.

Nun wurde er wegen Friedensbruch und Urkundenfälschung angeklagt und wird für den Schaden aufkommen müssen. Der Sheriff des Ortes Chuck Wright sagte: "Es scheint mir, als wollte der Kerl nur zwei Wochen bezahlten Urlaub haben. Das können Sie anderen Menschen nicht antun."

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Quelle: Noizz.de