Sie sollen in Zukunft erkannt und gelöscht werden.

Politiker, die gezielt Lügen einsetzen, um gewählt zu werden. Extremistische Blogs, in denen Falschinformationen zu politischen Zwecken verbreitet werden. YouTube-Kanäle, die mit Verschwörungstheorien tausende User anlocken. Willkommen im Zeitalter der Fake News.

Besonders die Digitalisierung hat der Verbreitung von gezielten Falschinformationen Vorschub geleistet. Eines der neuesten und gefährlichsten Phänomene sind die sogenannten Deepfake-Videos: Computer-generierte Clips, die durch künstliche Intelligenz modifiziert wurden und so eine gefakte Realität darstellen. So kann in einem Deepfake-Video zum Beispiel ein Politiker zu sehen sein, wie er Dinge tut oder sagt, die er in Wirklichkeit gar nicht getan oder gesagt hat.

Hier sind einige Beispiele:

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Jetzt hat Facebook angekündigt, solche Deepfake-Videos von seiner Plattform zu entfernen. Videos, bei denen eine Software erkannt wird, mit der Deepfakes erstellt werden, sollen in Zukunft gefiltert werden.

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In einem Blog-Beitrag schrieb das Unternehmen, dass solche Videos die Realität verzerrten, was für die Tech-Industrie eine "bedeutende Herausforderung" darstelle. "Es gibt Menschen, die Medienmanipulation betreiben, um irrezuführen", schrieb Monika Bickert, Vizepräsidentin für globales Policy Management bei Facebook, in dem Beitrag. Facebook-Mitarbeiter und unabhängige Prüfer sollen deshalb beurteilen, ob ein Video authentisch sei. Parodie- und Satirevideos seien von der Neuregelung jedoch nicht betroffen.

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Quelle: Noizz.de