Der Einhorn-Irrsinn nimmt einfach kein Ende!

Der Trend, jeden Quatsch in flippigen Einhorn-Quatsch zu verwandeln, wird so langsam etwas abstrus. Nach dem Einhorn-Frappuccino, den Einhorn-Haaren, diversen Einhorn-Schminkprodukten und dem Einhorn-Klopapier kommt nun die Einhorn-Bratwurst in Knallpink.

Und zwar ausgerechnet von einer kleinen Fleischerei namens Puttkammer aus Gadebusch, einer 6.000-Einwohner-Kleinstadt zwischen Lübeck und Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern.

Schon ein Blick auf die Website von Puttkammer zeigt: Es handelt sich um keine typische Kleinstadt-Fleischerei. Okay, sie hat „Schinkenröllchen Tropfenform“ und „Schloss-Sülze *süß-sauer*“ im Angebot. Aber eben auch einen Google+-Account.

Puttkammer ist auf Social Media sehr aktiv und füttert vor allem den Facebook-Account, wo jetzt die Einhorn-Bratwurst der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Gemeinsam übrigens mit der „Ladies-Bratwurst“ und der „Kerle-Bratwurst“. Weil Männer und Frauen natürlich schon seit der Steinzeit auf gar keinen Fall die gleichen Würste mögen... Fragwürdig, wozu das alles gut sein soll.

Die größte Frage jedoch, die sich in diesem Post stellt, lautet: Warum genau speit das abgebildete Einhorn Regenbogen-Kotze? Geht es dem armen Tier womöglich so schlecht, weil seine Artgenossen derzeit für jedes Produkt herhalten müssen?

Eins allerdings dürfte klar sein: Die Wurst ist garantiert nicht aus Einhorn-Fleisch...

Quelle: Noizz.de