Er soll damals schon mit Melania zusammen gewesen sein.

Trump habe eine Affäre mit dem Playboy-Model Karen McDougal gehabt, berichtete das Magazin “New Yorker“ am Freitag. Angeblich begann die Sex-Affäre etwa drei Monate, nachdem Trumps Frau Melania 2006 Sohn Barron zur Welt brachte.

Trump und McDougal sollen sich 2006 auf dem Anwesen des „Playboy“-Gründers Hugh Hefner in Los Angeles getroffen haben, wo Trump eine Folge seiner TV-Show „The Apprentice“ drehte. Donald und Melania Trump hatten ein Jahr zuvor geheiratet.

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Ein Sprecher des Weißen Hauses wies eine Affäre Trumps mit McDougal zurück. Der Bericht sei „Fake News“. Das Skandalblatt „National Enquirer“ habe McDougal für diese Geschichte 150 000 US-Dollar gezahlt, sie aber dann nie veröffentlicht, weil es sie für nicht glaubhaft gehalten habe.

Und die First Lady? Melania Trump verzichtete am Freitag auf den sonst üblichen, gemeinsamen Gang mit ihrem Gatten vom Weißen Haus über den Rasen zum Helikopter. Sie zog es vor, mit dem Auto zum Flughafen zu fahren. Ihre Sprecherin gab dafür „Termingründe“ an.

Mit der Air Force One flog das Paar dann gemeinsam nach Florida, um Hinterbliebene und Überlebende des Schul-Massakers in Parkland zu treffen und das Wochenende auf dem Wintersitz Mar-a-Lago zu verbringen. Beim Aussteigen aus dem Flugzeug war Melania an der Seite ihres Mannes.

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Eine zweite Affäre, welche die Pornoschauspielerin Stephanie Clifford mit dem Künstlernamen Stormy Daniels behauptet, könnte für Trump noch juristisch heikel werden. Trumps Anwalt Michael Cohen, der als sein „Problemlöser“ beschrieben wird, hatte kürzlich gesagt, er habe 130 000 US-Dollar an Clifford aus eigener Tasche gezahlt, damit diese nicht über die Affäre rede. Die Zahlung trug sich 2016 mitten im Präsidentschaftswahlkampf Trumps zu. Das macht die Affäre politisch.

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Die Pornoschauspielerin Clifford fühlt sich nach Aussage ihrer Anwältin nicht mehr zum Schweigen verpflichtet. Die Webseite „The Hill“ zitierte Cliffords Anwältin Gina Rodriguez mit den Worten: „Jetzt ist alles raus und Stormy wird ihre Geschichte erzählen.“

Manche Republikaner sind besorgt, dass sich Berichte über ein zügelloses Privatleben Trumps negativ auf die Kongresswahlen im November auswirken werden, wenn Wählerinnen sehr wichtig sein werden.

[Text: zusammen mit dpa]

  • Quelle:
  • dpa picture alliance