… sie sind quasi a-sexuell.

Ihr könnt die Outing-Partys abblasen: So richtig schwul sind Ernie und Bert leider doch nicht. In einem am Sonntag veröffentlichten Interview hatte sich der ehemalige Serienschreiber Mark Saltzman zu den jahrelangen Spekulationen um die Sexualität der Sesamstraßen-Puppen geäußert. Jetzt rudert er zurück. Seine Aussagen seien falsch interpretiert worden.

Saltzman war in den Achtzigern und Neunzigern Autor der beliebten Kindersendung. Von der Plattform „Queery“ auf die sexuelle Orientierung der Handpuppen angesprochen, erklärte er: „Ich hatte immer das Gefühl, wenn ich für Ernie und Bert geschrieben habe, dass sie es waren.“ Er hätte es nie anders deuten können.

Saltzman war 20 Jahre mit seinem verstorbenen Partner Arnold Glassman zusammen. Die beiden seien immer als Ernie und Bert bezeichnet worden.

In einem Statement gegenüber der „New York Times“ äußert sich Saltzman nun erneut – und klärt auf: Ernie und Bert seien, genau wie er und sein Partner, sehr gegensätzliche Charaktere, die sich lieben. „In der Aufregung wurde daraus irgendwie: Bert und Ernie sind schwul.“ Er wolle die Puppen aus der Kindersendung nicht auf eine sexuelle Orientierung festlegen. Aber: Als Autor lasse man einfach das, was man kennt, in seine Arbeit einfließen.

Sender dementiert Outing

Die Nachricht, dass Ernie und Bert mehr als Freunde sind, schlug weite Wellen im Netz. Die Macher der Kindersendung „Sesame Workshop“ reagierte auf Twitter ablehnend: „Bert und Ernie sind beste Freunde. Auch, wenn sie als männlich dargestellt werden und viele menschliche Charakterzüge haben, bleiben sie Puppen und haben keine sexuelle Orientierung.“

Quelle: Noizz.de