Sie gehören zu 27 Menschen, die Gerüchteküche brodelt.

Was für eine Horrorvorstellung: Passanten wurden im Osten Russlands, nahe der Stadt Chabarovsk, ungefähr 8000 Kilometer östlich von Moskau, auf eine abgehackte Hand aufmerksam, die aus dem Schnee ragte. Sie alarmierten die Polizei. Die Ermittler stießen auf einen noch grausigeren Fund – einen Beutel, in dem sich 53 weitere Hände befanden.

Es gibt bereits eine erste Spur Foto: Siberian Times / Noizz.de

Ersten Ermittlungen zufolge sollen die Hände paarweise zueinander gehören und von 27 Personen stammen. Das berichtet die "Siberian Times". Jetzt blühen in der Umgebung wilde Theorien über den Fund. Eine besagt, dass die Hände als Bestrafung abgehackt worden sein könnten. Andere spekulierten über Opfer von Organhändlern, bis hin zu weggeworfenen Leichenteilen von Verstorbenen.

Allerdings konnte die sibirische Ermittlungsbehörde ein Verbrechen schnell ausschließen. Die Leichenteile wurden von der Gerichtsmedizin untersucht. Bei den abgetrennten Händen seien auch Reste von Verbänden und blauen Plastiküberziehern gefunden worden, die in Krankenhäusern oder Laboren benutzt werden.

Laut "Siberian Times" gibt es bereits eine Spur in dem Fall. An einer der abgehackten Hände habe man einen Fingerabdruck gefunden, der zu keinem der anderen Hände passe.

Quelle: Noizz.de