Vorbild für das Kot-Register ist die Stadt London.

Die Gemeinde Lohra – in der Nähe von Marburg – denkt über eine Kot-Datenbank für Vierbeiner nach. Die Jagd auf die Kothaufen beginnt.

So sollen der rumliegende Kot von Hunden in der Öffentlichkeit identifiziert werden, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende der Gemeindeverwaltung, Werner Waßmuth. Endlich keine Gefahr mehr für die Schuhe! Yeah!

Die faulen (!) Halter müssten dann wegen nicht beseitigter Würstchen ordentlich Geld blechen. So dient die Kot-Datenbank auch als Druckmittel zur Entfernung der ekligen Exkremente – und zwar subito, sofort, pronto!

Um die Hunde zu registrieren, sollen ihnen Speichelproben entnommen werden. Das kostet den Halter rund 70 Euro pro Hund und Jahr.

Der (kleine) Haken: Deutschlandweit fehlt eine juristische Grundlage, um Hundehalter zur Abgabe einer DNA-Probe ihrer Tiere zu verpflichten.

Doch ein Fünkchen Hoffnung besteht am Kot-Himmel: In manchen europäischen Städten gibt es so eine Datenbank bereits – zum Beispiel in London.

Quelle: Noizz.de