An diesem Ort sind im letzten Jahr fast 50 Menschen getötet worden.

Der Schwulen-Club „Pulse“ in Orlando im US-Bundesstaat Florida, in dem ein Attentäter 49 Menschen getötet und Dutzende verletzt hatte, soll zu einer Gedenkstätte mit einem Museum werden.

Das Projekt solle zur Heilung beitragen, sagte Club-Besitzerin Barbara Poma laut lokalen Medienberichten bei einer Veranstaltung am Donnerstag.

Ort der Trauer, Ort des Lebens

In einer Video-Botschaft erklärte Talkshow-Moderator Andy Cohen, die Gedenkstätte sei als „Ort der Trauer“ und als „Ort des Lernens“ geplant. Der Club selbst, der von der LGBT-Gemeinde besucht wurde, solle nicht wieder geöffnet werden, hieß es.

Dieser Gedenkstein erinnert mit Fotos an die 49 Opfer des Attentats Foto: John Raoux / dpa picture alliance

Der Täter war US-Bürger

Im Juni 2016 hatte Omar Mateen, ein US-Bürger mit afghanischen Eltern, in dem Club in Orlando zahlreiche Menschen angegriffen, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

Quelle: Noizz.de