Das Schicksal der Tierbabies bricht einem das Herz.

In der Antarktis sind 18.000 Pinguin-Küken verhungert. Französische Wissenschaftler sagen, die Kolonie der Adelie-Pinguine habe ein „katastrophales Brutversagen“ erlebt – nur zwei ihrer Küken haben überlebt.

Der Grund: Durch Klimaveränderungen ist vor etwa sieben Jahren in der Region ein Riesengletscher abgebrochen, der Mertz-Gletscher. Dadurch mussten die Eltern-Pinguine zur Nahrungssuche für ihre Nachfahren einen Umweg von etwa 100 Kilometern auf sich nehmen.

Warteten vergeblich: Pinguine Foto: Eli Duke / flickr

Sie ernähren sich vor allem vom garnelenähnlichen antarktischen Krill. Durch die Hindernisse schafften sie es nicht rechtzeitig zurück – die Küken verhungerten beim Warten im regnerischen, kalten Wetter. Bereits 2013 kam es in derselben Kolonie zu einem ähnlichen Massensterben.

Quelle: Guardian