Das hätte so nicht passieren dürfen ...

Noch vor kurzem war man ganz stolz bei der rheinland-pfälzischen Polizei. Die neuen Dienstwagen rollten auf den Hof, wurden sogar von einem Orchester begrüßt. Doch kurz nach Auslieferung müssen die Fahrzeuge wieder in die Werkstatt. Der Grund ist so kurios wie ärgerlich.

Nagelneu und doch nicht zu gebrauchen

Schuld daran ist die neue Ausrüstung der Polizei, die sie in Terrorlagen unterstützen und schützen soll. Maschinenpistolen, schwere Rüstungen mit Keramik-Platten. Da kommen schon einige zusätzliche Pfunde auf die Waage.

Nun müssen rund 400 Audi A4-Streifenwagen umgebaut werden, es werden Schubladen und Ablageflächen benötigt. Wenn das alle eingebaut und verstaut ist, bekommen die Federn der Hinterachse aber zu viel Gewicht ab, diese müssen ausgetauscht werden. Beim großen Bruder, dem A6, wäre das Problem wohl auch aufgetreten.

Das Blöde: Laut dem Innenministerium wurde erst nach der Bestellung der Wagen bekannt, dass die neue Schutzausrüstung kommen würde. Matthias Lammert, Sprecher der CDU-Landtagsfraktion widerspricht: Es sei schon bei der Bestellung der Streifenwagen bekannt gewesen, das Innenministerium habe so vermeidbare Kosten verursacht. Die „vermeidbaren Kosten" liegen übrigens bei rund 120.000 Euro.

Quelle: Noizz.de