Die Gefängniswärter wurden aber schnell skeptisch.

Unter einer Frauenmaske aus Silikon versuchte der Drogenboss Clauvino da Silva aus dem Gericinó Hochsicherheitsgefängnis zu fliehen. Der 42-jährige Schwerverbrecher verkleidete sich als seine eigene Tochter – mit langen schwarzen Haaren, Brille über der falschen Nasenspitze und in einem pinken Top. Die Täuschung war aber nicht sehr überzeugend …

Ein Sprecher sagte: "[…] obwohl er das Gesicht eines Mädchens hatte, bewegte er sich nicht wie eine Frau." Falls es sowas wie einen weiblichen Gang überhaupt gibt – Clauvino hatte ihn wohl nicht drauf, woraufhin die Wachen Verdacht schöpften und den Betrüger auszogen, um ihn zu enttarnten. So kommt statt einer jungen Frau in einem Mantel Kleidungsschicht für Kleidungsschicht ein muskulöser Mann zum Vorschein.

Anscheinend hat der Insasse die Besuchszeiten benutzt, um schnell das Outfit mit seiner Tochter zu tauschen. Gegen die 19-Jährige wird deshalb wegen Beihilfe ermittelt, genau wie gegen sieben Frauen, die versucht haben sollen, den Beamten die Sicht auf den verkleideten Clauvino zu versperren, was diese zusätzlich misstrauisch machte.

Hätte ja klappen können: Im Februar 2013 war Clauvino schon einmal geflohen und kurz darauf wieder festgenommen worden. Er sitzt eine Gefängnisstrafe von 73 Jahren und 10 Monaten ab.

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Quelle: Noizz.de