Ein Schütze tötete zunächst zwei Spieler und dann sich selbst.

Bei einer Schießerei auf einem E-Sports-Turnier vergangene Nacht in Jacksonville, Florida, hat ein Schütze zwei Menschen getötet und dann sich selbst. Neun weitere Menschen wurden verletzt.

Das geht aus übereinstimmenden Medienberichten hervor.

Bei der Veranstaltung handelte es sich um ein „Madden NFL“-Turnier, die Videospielversion von American Football, bei dem sich die Teilnehmer für ein Final-Wettbewerb in Las Vegas qualifizieren konnten. Doch während das Turnier lief, zog E-Sportler David K. plötzliche eine Waffe und eröffnete das Feuer auf die anderen Spieler. Das Turnier wurde live auf Twitch übertragen – vor Ort gab es kein Publikum.

Eines des Opfer ist der 22-jährige Eli Clayton, der unter dem Nickname „Trueboy“ bei dem Turnier antrat.

Als David K. begann, um sich zu schießen, war Clayton gerade mitten in einer Partie. In einem Video vom Turnier ist zu sehen, wie er und sein Gegenspieler in eine Partie vertieft sind und plötzlich der rote Punkt eines Laserpointers auf Claytons Brust erscheint. Dann wechselt der Clip auf Spielszenen – doch im Audio sind mehrere Schüsse und Panikschreie zu hören. Es ist verstörendes Material, auf das wir mit Absicht nicht verlinken.

Das zweite Opfer ist Taylor Robertson. In der „Madden“–Szene ist der 27-Jährige besser bekannt als „Spotme“.

Warum der 24-Jährige David K. das Feuer eröffnete, ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat sich noch nicht zum Tatmotiv geäußert.

In den Medien wird spekuliert, er sei aus dem Turnier ausgeschieden und habe deshalb die Tat begangen. In den Jahre zuvor habe er mehrmals an „Madden“-Turnieren teilgenommen, berichtet „CNN“.

Quelle: Noizz.de