Die fleischlichen Gelüste des Donald J. Trump.

Wenn ein US-Präsident Mittag macht, dann nur vom Feinsten – sollte man meinen. Und ganz bestimmt arbeiten im Weißen Haus garantiert nur exquisit ausgebildete Nobel-Köche.

Doch wie jetzt bekannt wurde, stellt den Präsidenten die Kantine in Washington öfter mal nicht zufrieden. Und Donald Trump wäre nicht Donald Trump, wenn er nicht auch in kulinarischer Hinsicht auf Konventionen scheißen und sich seinen Impulsen hingeben würde.

Der präsidiale Quarter Pounder

Immer, wenn es in der Kantine also nicht schmeckte, schickte Trump seinen Ex-Bodyguard Keith Schiller los auf die „Mission McDonald's“ – einen Quarter Pounder holen. Mit Käse. Ohne Gürkchen. Extra-Ketchup. Dazu eine heiße Apfeltasche. Zack zack!

Schiller kennt die Vorlieben seines Bosses sicher auswendig. Seit 2005 war er in Donalds „Trump Tower“ der Sicherheits-Chef, im Weißen Haus hielt er sich als „Head of Oval Office Operations“ am längsten von allen Trump-Vertrauten – ganze zehn Monate! Und als „Trump-Flüsterer“ legt er diesen Sprint für seinen Chef sicher gerne hin:

Acht Minuten dauert eine Strecke zum McDonald's in der New York Avenue laut Google Maps. Der Burger dürfte also noch warm sein, wenn er beim Präsidenten auf den Teller kommt. Wobei – wahrscheinlich isst Trump ihn direkt aus der Pappbox.

Ob das Essen im Weißen Haus wirklich so schlecht ist? Wir glauben nicht daran. Vielleicht möchte Trump mit seinen McDonald's-Mittagessen auch einfach die US-Wirtschaft ankurbeln und America wieder great machen.

Quelle: Politico