Das ist die verrückteste Erfindung seit es Sushi gibt!

Es sieht aus, als wäre es aus einer Videospiele-Welt ausgebrochen – und trotzdem könnte es Essen auf ein neues Level heben: Die Rede ist vom essbaren Sushi aus dem 3D-Drucker, das auf "South by Southwest" in Austin vorgestellt wurde.

Die SXSW ist ein wilder Mix aus Festival, Konferenzen und Ausstellungen und lockt jedes Jahr zehntausende Besucher vom Erfinder bis zum Technik-Guru nach Texas.

Unser diesjähriges Highlight: Der "Pixel Food Printer", der essbares 3D-Sushi ausdruckt. Wie Netflix per Stream Serien in der ganzen Welt ausstrahlt, so will das die Firma "Open Meals" bald für Essen schaffen. Denn über 3D-Drucker könnte es möglich werden, Essen überall in der Welt auszudrucken.

Um das zu schaffen, setzen die Entwickler auf zwei Komponenten. Die Plattform "Food Base" sammelt präzise Angaben über bestimmte Gerichte und hält ganz genau fest, welchen Geschmack, Form, Farbe und Inhaltsstoffe bestimmte Gerichte haben.

"Das ist die Basis, um authentische Essen nachzubauen", erklärt das Unternehmen "Open Meals" der US-Seite Mashable. Die Seite soll wie iTunes für Essen funktionieren – Nutzer könnten die Plattform also durchsuchen, Essens-Daten herunterladen oder selbstständig ins Netz stellen.

Die zweite Komponenten kümmert sich darum, das Sushi auf euren Esstisch zu "teleportieren" und nennt sich "Pixel Food Printer". Dieser Roboter-Arm ermöglicht es, kleine Pixel aus einem essbaren Gel zu drucken. Jeder Pixel wird mit anderem Geschmack, individueller Farbe und Nährstoffen versehen. Zusammen ergeben sie das Essen in Pixel-Form.

Das nächste Ziel des Unternehmens ist es, die Pixel-Blöcke weiter zu verkleinern, damit das Essen realistischer aussieht. Doch schon jetzt sprudeln die Hersteller vor Ideen: So könnte man mit den Druckern Essen von der Erde zu Astronauten im All transportieren oder TV-Köche könnten ihre Kreationen zu den Zuschauern vor dem Fernseher schicken.

Allerdings ist der Drucker noch ein Prototyp – und das schmeckt man auch, berichtet Raymond Wong von Mashable: "Es ist eine große Herausforderung, die Gel-Würfel mit den richtigen Aromen zu codieren und es gibt noch viel zu tun, bevor es geschmacklich auch nur in die Nähe von echtem Essen kommt." Bis zur Serien-Sushi-Produktion dürfte es also noch dauern!

Quelle: Mashable.com