Genau fünf Jahre nach seinem Unfall.

Mit eiserner Willenskraft zog er sich den Löwenfelsen in Hongkong hinauf, jetzt wurde er dafür für den Sport-Oscar nominiert.

Der Chinese Lai Chi-wai galt als einer den besten Felskletterer der Welt. Gleich viermal gewann er die asiatischen Meisterschaften im Felsklettern, bekam dafür sogar den Spitznamen „Spiderman“.

Im Dezember 2011 dann der Schock: Nach einem Autounfall ist Lai Chi-wai von der Hüfte ab gelähmt, ist seitdem auf den Rollstuhl angewiesen.

Doch der 35-jährige gibt nicht auf. Er hat den großen Traum, irgendwann wieder einen Berg zu erklimmen. Dafür trainiert er hart, geht regelmäßig zum Rollstuhlboxen, Fechten und Tischtennis. Doch die Lähmung bleibt.

Also fasst Lai Chi-wai einen Entschluss. Er setzt sich ein Ultimatum.

Und tatsächlich: Auf den Tag genau fünf Jahre nach seinem Unfall, zieht er sich an zwei Seilen den Löwenfelsen hinauf. Nach zehn Stunden hat er den 495 Meter hohen „Hausberg“ von Hongkong bezwungen.

Dafür wurde er jetzt in der Kategorie „Bester Sportmoment“ für den Laureus Sports Award nominiert. Der Preis zählt zu den wichtigsten Sportauszeichnungen weltweit und wird 27. Februar in Monaco verliehen.

Quelle: Noizz.de