Messer, Schlagstock, Pfefferspray ...

In der Nacht von Freitag auf Samstag hat die Polizei zwischen den Berliner S-Bahnhöfen Lichtenberg und Zoologischer Garten mehr als 860 Personen kontrolliert. Das Ergebnis: 22 Verstöße gegen das Mitführverbot von Waffen, 36 Drogendelikte und vier Körperverletzungen.

Ein Bundespolizeisprecher: „[Es] wird auch an den kommenden Wochenenden kontrolliert.“

Hintergrund

Wegen zunehmender Gewaltausbrüche im Berliner S-Bahnverkehr hat die Bundespolizei seit Anfang des Monats ein komplettes Verbot für bestimmte Waffen verhängt. Das Verbot gilt Freitag- und Samstagnacht für alle S-Bahnen und andere Züge auf der Strecke zwischen Alexanderplatz und Lichtenberg sowie für alle entsprechenden Bahnhöfe.

„Dadurch soll die Begehung von Straftaten verhindert sowie Mitreisende und Polizeibeamte geschützt werden“, erklärt die Bundespolizei. Das Verbot sei nötig, da es immer wieder zu Gewalttaten mit Waffen und anderen gefährlichen Gegenständen komme. Bundespolizisten werden die Fahrgäste an den Bahnhöfen kontrollieren.

[Text: Zusammen mit dpa]

  • Quelle:
  • Noizz.de