Die Pflaster wurden erfolgreich an Mäusen getestet.

Entwickelt wurde diese Wunderwaffe gegen Rettungsringe von US-Wissenschaftlern. Das Pflaster nutzt Nanotechnologie, um den Fettstoffwechsel anzukurbeln. Dadurch soll energiespeicherndes, weißes Fett in energieverbrennendes, braunes Fett umgewandelt werden.

Die Fachzeitschrift „ACS Nano“ hat die Pflaster-Studie jetzt veröffentlicht. Es sind bereits Medikamente auf dem Markt, die diese Fettumwandlung ermöglichen. Allerdings gibt es einige unerwünschte Nebenwirkungen wie Übelkeit, brüchige Knochen und - Achtung - Gewichtszunahme.

Mit dem Pflaster soll das Medikament jetzt über Nanopartikel direkt injiziert werden. Das Pflaster ist in etwa so groß wie eine Fingerspitze und muss alle drei Tage gewechselt werden. Nach einem Monat ist der Fettanteil in den behandelten Bereichen um 20 Prozent gesunken, verspricht die Studie.

Bisher wurde die Erfindung erst an Mäusen getestet. Für die Tiere war der Versuch laut Studie nicht schädlich. Unerwünschte Nebenwirkungen soll es nicht mehr geben. Sollte das Pflaster auf den Markt kommen, könnte es gegen Fettleibigkeit helfen, aber auch bei der Behandlung von Stoffwechselstörungen und Diabetes helfen.

Bleibt abzuwarten, ob und wann die Pflaster in der Apotheke zu finden sind und, ob eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio günstiger ist.

Quelle: Noizz.de