Ein falsches Emoji kann einen mehrere tausend Euro kosten.

In Israel wurde eine Frau zu einer Geldstrafe von 8.000 Schekel (ca. 2.000 Euro) verurteilt, wie das Portal „room404” berichtet.

Was war passiert?

Eine Frau hatte sich für den Kauf eines Hauses interessiert und mit dem Vermieter über WhatsApp kommuniziert.

Sie schrieb wohl so etwas wie: „Guten Morgen, bin am Haus interessiert. Aber müssen noch die Details diskutieren. Wann ist für Sie eine gute Zeit?”

Dabei benutzte sie verschiedene Emojis wie das Eichhörnchen, die Sektflasche, die Tänzerin und das lächelnde Gesicht.

So liest sich die Nachricht auf Hebräisch Foto: room404.net

Deshalb hat der Vermieter das Angebot von der Website entfernt, damit sich nicht noch weitere Interessenten melden können. Doch er hörte erstmal nichts mehr von ihr. Später schrieb sie ihm noch, dass sie sich nun doch anders entschieden habe.

Daraufhin zog der Vermieter vor Gericht. Er meinte, dass eine Sektflasche und tanzende Personen einem Vertrag ähneln würden und bekam Recht. Das Gericht entschied, dass Emojis die Aussage eines Satzes nochmal auf einer bildlichen Ebene unterstreichen.

Aus diesem Grund muss die Frau jetzt das Geld zahlen.

Quelle: Noizz.de