Die NOIZZ-Zusammenfassung zum Mitreden für alle Schlafmützen!

In Hollywood sind zum 90. Mal die Oscars vergeben worden – die wichtigsten Filmpreise der Welt. Großer Gewinner des Abends: Das Fantasy-Märchen „Shape of Water“ räumte vier von dreizehn möglichen Preisen ab, darunter den begehrten Oscar für den besten Film des Jahres. Doch welche Schauspieler konnten sich durchsetzen? Wie führte Moderator Jimmy Kimmel durch den Abend und durften auch deutsche Nominierte jubeln? NOIZZ fasst euch die Filmnacht der Filmnächte zusammen!

1. Guillermo del Toro kassiert den ersten Oscar seines Lebens

Der Mexikaner führte Regie beim Film „Shape of Water“ und wurde dafür erstmals mit einem Oscar belohnt. Zudem sicherte sich sein Streifen auch die Preise für die Filmmusik und das Produktionsdesign.

2. Schräger Filmtitel, beste Hauptdarstellerin

Der Oscar für die beste Hauptdarstellerin geht an Frances McDormand: Sie spiel die weibliche Hauptrolle in der Tragikkomödie „Three Billboards outside Ebbing, Missouri“. Es ist der zweite Oscar für die 60-Jährige. Ihre Dankesrede nutzte sie für ein ganz besonderes Engagement. Sie forderte alle weiblichen Nominierten auf, sich zu erheben. Dann sagte sie: „Schaut euch um – wir haben alle Geschichten, die erzählt und Projekte, die finanziert werden wollen.

3. Gary Oldman ist der beste Hauptdarsteller

Der 59-jährige Brite Gary Oldman übernahm die Rolle als Winston Churchill im Drama „Die dunkelste Stunde“. Er hielt seine Dankesrede im Anschluss lieber privat und richtete sich an seine Mutter: Sie sollte schon mal das Teewasser aufsetzen, er bringe den Oscar heim.

4. Moderator Jimmy Kimmel teilt gegen Sexismus aus

Was hier passiert, ist Geschichte“, sagte er zu Beginn seines Moderations-Comebacks. „Oscar ist derzeit der beliebteste und meistrespektierte Mann: Er hält seine Hände dort, wo man sie sehen kann.“ Die begehrte Statue sei nie unflätig und habe keinen Penis: „Das ist ein Mann, von dem wir mehr in dieser Stadt brauchen.“ Mit Blick auf die Aufklärung von Missbrauchsfällen sagte er: „Die Welt schaut auf uns, wir müssen ein Beispiel setzen.

5. Ein Oscar geht nach Deutschland

Bei den Kurzfilmen blickten die nominierten Deutschen zwar in die Röhre, doch Gerd Nefzer (NOIZZ berichtete) dufte jubeln. Der Deutsche wurde mit dem Oscar für die besten visuellen Effekte ausgezeichnet. Der 52-Jährige wurde mit drei Kollegen für die Arbeit am Science-Fiction-Film „Blade Runner 2049“ geehrt.

6. Horror-Film „Get out“ sorgt für Oscar-Premiere

Den Oscar für das Original-Drehbuch haben zwar nicht viele Menschen auf dem Schirm, doch ein Blick auf den diesjährigen Preisträger lohnt sich! Jordan Peele ist der erste Afroamerikaner, der in dieser Kategorie einen Oscar gewonnen hat. Er wurde für sein Buch zum Horror-Film „Get out“ ausgezeichnet. In seiner Dankesrede erklärte er, er habe rund „20 Mal“ mit dem Drehbuch wieder aufgehört, „weil ich dachte, dass es unmöglich“ sei. Doch er habe weitergeschrieben, weil er gewusst habe, dass „die Leute es hören un sehen“ würden, wenn er es erst einmal zu Ende gebracht hätte.

7. Dwayne Johnson feiert sich selbst – ohne Oscar

Ich wurde gerade darüber informiert, dass ich heute auch Gold mit nach Hause nehmen darf“, sagte „The Rock“ in einem Videoclip, den er in der Oscar-Nacht auf Twitter veröffentlichte. „Nein, keinen Oscar, vielleicht irgendwann einmal, aber eine Goldene Himbeere“. Mit diesem Schmähpreis wurde „Baywatch: Der Film“ bedacht – in der Kategorie „So schlecht, dass man es lieben muss“. Viele Stars schämen sich für die Auszeichnung oder ignorieren den Preis, Johnson freut sich: „Hier ist der coole Aspekt: Der Film war so schlecht, dass sie dafür eine eigene Kategorie kreieren mussten.

Quelle: Noizz.de