Ein wildes Kaninchen soll den 3. Pest-Fall ausgelöst haben.

Pest, das klingt eigentlich nach finsterem Mittelalter. Dabei ist die Krankheit, die den Spitznamen "Schwarzer Tod" trägt, noch immer vorhanden. In Ländern wie Peru, Madagaskar und dem Kongo kommt es immer wieder zu Ausbrüchen der Krankheit – oft aufgrund mangelnder Hygiene und dem Verzehr wilder Tiere.

>> Die Pest ist zurück: ZWei Chinesen an tödlichster Form erkrankt

Nun scheint es vermehrt zu Krankheitsfällen in einer Region Chinas zu kommen. Nachdem bereits in der Hauptstadt Beijing ein Ehepaar mit der tödlichsten Form der bakteriellen Erkrankung, der Lungenpest, am 12. November ins Krankenhaus eingeliefert wurde, ist nun ein dritter Fall diagnostiziert wurden – ebenfalls in der inneren Mongolei.

Dabei soll es sich um einen Jäger aus dem Kreis Huade, nordwestlich von Beijing, handeln, der am 5. November ein wildes Kaninchen verzehrt haben soll. Nun wird er wegen Beulenpest in einem Krankenhaus behandelt, 28 Menschen in seinem engeren Umfeld wurden unter Quarantäne gestellt. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Beulenpest kommt häufiger vor als die Lungenpest und wird nur selten von Mensch zu Mensch übertragen, sondern fast ausschließlich über den Kontakt mit Tieren. Jedes Jahr infizieren sich laut Angaben der WHO rund 1.000 Menschen mit der Pest.

>> HIV zum ersten Mal geheilt – bei einem Tier

[Text: Zusammen mit dpa / sw]

Quelle: Noizz.de