Am Samstagmorgen liegt die Schanze in Schutt und Asche.

In der Nacht zum Samstag erreichten die gewaltätigen Demonstrationen zum G20-Gipfel ihren vorübergehenden Höhepunkt: Die Schanze in Hamburg brannte!

Resignierte Polizisten standen hundert Meter von der Verwüstung entfernt und sahen zu, wie Supermärkte und andere Läden zerstört und geplündert wurden.

Die Militanten machten die Schanze zur rechtsfreien Zone, zündeten mehrere Barrikaden an. Immer wieder waren laute Knalle auf St. Pauli zu hören, weil Gasflaschen und Böller in die brennenden Haufen geworfen wurden.

Demonstranten rissen Betonplatten aus dem Boden, kletterten auf Baugerüste und warfen sie nach Polizisten. Die blieben dem Bereich deshalb auch aus Angst vor schlimmeren Angriffen durch die Demonstranten fern, vermuteten eine Falle in der Schanze.

Laut BILD-Reporter Frank Schneider liefen in dem Bereich in der Schanze Vermummte aus Italien, Polen und anderen Ländern herum. Einheimische Autonome sollen laut Schneider schon mit den Krawall-Touristen aneinander geraten sein, weil die auch kleine Cafes und Restaurants angriffen.

Schließlich rückte ein Sonderkommando an und die Polizei in das Gebiet mit gepanzerten Fahrzeugen und Wasserwerfern vor. Erst um 1.30 Uhr beruhigte sich die Lage.

Die Schnaze glich am Samstagmorgen einem Schlachtfeld: Eine Hamburger Sparkassen Filliale ist völlig zerstört, ein Rewe Markt geplündert und verwüstet, eine Drogerie und andere Läden und kleine Cafes ebenfalls. Die Straßen sind übersäht mit abgebrannten Barrikaden und herausgerissenen Pflastersteinen und Betonplatten.

Ab 11 Uhr begleietet Reporter Andreas Rossbach live auf Instagram für uns die  „Grenzenlose Solidarität statt G20 !”-Demo, die am Deichtorplatz startet. Folgt uns auf Instagram!

Quelle: Noizz.de