Sie war erst 22 Jahre alt ...

Hilda Clayton aus Augusta im US-Bundesstaat Georgia war Fotografin bei der Army. Den Job nennt man „Combat Camera Soldier“; sie dokumentierte Einsätze – zuletzt in Afghanistan. Dort passierte auch das Unglück.

Ein offizielles Foto von Hilda Clayton Foto: dpa picture alliance

Es war im Juli 2013. Wie „The Augusta Chronicle” berichtet, sollte es eigentlich nur eine Übung sein, die außer Kontrolle geraten ist. Ein Mörser explodierte direkt neben Hilda. Die Fotografin und vier Menschen starben, elf weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Grund war eine Fehlzündung.

In dem Augenblick vor ihrem Tod konnte Hilda Clayton noch auf den Auslöser ihrer Kamera drücken und nahm ein letztes Bild auf. Und zwar dieses Foto:

Hilda Claytons letztes Bild Foto: dpa picture alliance

Erst vier Jahre später wurde die Aufnahme nun veröffentlicht. Hildas Familie willigte ein, es in der aktuellen Ausgabe von „Army's Military Review” zu zeigen. Außerdem ist ein Fotografie-Preis nach ihr benannt worden. Hildas Witwer Chase kommentierte auf Facebook: „Meine Frau hat das ultimative Opfer gebracht und starb bei der Ausübung dessen, was sie am meisten liebte.“

Quelle: Noizz.de