Seit Jahrzehnten gab es nicht so viele Tote, wie in diesem Jahr...

Dass Mexiko zu den kriminellsten Ländern der Welt gehört, ist bekannt. Besonders die Kämpfe und Rivalitäten zwischen den Drogenkartellen sind die Hauptgründe, warum das Land in Kriminalität versinkt.

Der mexikanische Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong teilte nun die schreckliche Bilanz dieser Drogenkriege mit. Seit Jahresbeginn sind in Mexiko 23.968 Menschen getötet worden. Allein im Oktober wurden 2.764 Opfer registriert, das sind im Durchschnitt 89 Tote pro Tag.

Diese Anzahl an getöteten Menschen übersteigt die bisher dramatischste Jahresbilanz von 2011 mit 22.852 Toten. Während der Regierungszeit von Präsidenten Felipe Calderón von 2006-2012 kämpften tausende Polzisten und Soldaten im Drogenkrieg gegen die Kriminellen.

Auch diesmal sind die zahlreichen Festnahmen und auch Tötungen mächtiger Kartellbosse Grund für die Entfachung der Machtkämpfe zwischen den kriminellen Gruppierungen und Regierung. Nicht nur der Drogenhandel ist ein Problem in Mexiko. Auch die Kartelle, die mit Schutzgelderpressung, Menschenhandel und Benzindiebstahl handeln, versuchen mehr Geschäftsanteile und Einflusszonen durch Machtkämpfe zu bekommen.

Quelle: Der Blick