Das Coronavirus kostet mehr Leben, als es müsste. In einer Stadt südlich Wuhans ist nun ein Hotel eingestürzt, das über 70 Menschen mit Corona-Verdacht beherbergte. 23 werden immer noch vermisst, 10 sind für tot erklärt.

Etwa 1.000 Kilometer südlich von Wuhan befindet sich die Stadt Quanzhou. Als Maßnahme gegen die wachsende Gefahr des Coronavirus hat die chinesische Regierung dort nun veranlasst, dass Menschen mit Corona-Verdacht in Hotels in Quarantäne bleiben sollen. So auch im "Xinija Express Hotel". Doch das Hotel, das über 70 Menschen beherbergen sollte, stürzte am Samstagabend gegen 19:30 Uhr ein – und vergrub alle dort Wohnenden in den Trümmern.

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Die Bilanz der Opfer ist erschreckend

70 Menschen wurden begraben. 38 wurden aus den Trümmern gerettet, 10 wurden tot aufgefunden, so die chinesische Nachrichten-Seite "Xinhuanet".

Fotos von dem Unglück in Quanzhou

Das Hotel mit 80 Zimmern wurde vor Kurzem von der chinesischen Regierung zu einer Quarantäne-Unterkunft gemacht für Menschen, die verdächtigt werden, Corona zu haben. Es machte 2018 auf und wurde zum Zeitpunkt des Sturzes an den Fundamenten renoviert.

Fotos von dem Unglück in Quanzhou

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  • Quelle:
  • Noizz.de