Letzte Woche entschied die britische Regierung, Abtreibungspillen während der Coronavirus-Krise von zu Hause aus zugänglich sind.

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Zuvor wurde die "British Pregnancy Advisory Service (Bpas)" Petition in Großbritannien ins Leben gerufen und fleißig unterschrieben. Die Petition hatte verlangt, in der Corona-Krise Schwangerschaftsabbrüche mithilfe von Abtreibungspillen zugänglich zu machen. Aufgrund der Quarantäne haben derzeit viele Frauen keinen Zugang zu Abtreibungskliniken, weshalb es wichtig ist, mit den Pillen eine Möglichkeit zu gewährleisten, um eine ungewollte Schwangerschaft abbrechen zu können.

Britische Regierung stellt sicher, dass Frauen zu Schwangerschaftsabbrüchen Zugang haben

Die britische Regierung erklärte: "Die öffentliche Sicherheit und der fortgesetzte Zugang zu den wichtigsten Dienstleistungen ist unsere Priorität in dieser schwierigen Zeit". "Wir aktualisieren unsere Leitlinien, damit Frauen, die bis zu zehn Wochen eine Abtreibung benötigen und keinen Zugang zu einer Klinik haben, zu Hause Abtreibungspillen nehmen können. Diese Maßnahme wird vorübergehend sein und muss nach einer telefonischen oder online Beratung mit einem Arzt erfolgen. Wir werden die nächsten Schritte, einschließlich aktualisierter Leitlinien, in Kürze festlegen".

Nun hat das Gesundheits- und Sozialministerium eine Erklärung herausgegeben, in der es fordert, dass Notfallmaßnahmen ergriffen werden sollen, um sicherzustellen, dass Frauen bis zu zwei Jahre oder bis zum Ende der aktuellen Krise, Zugang zu wesentlichen Abtreibungsdiensten von zu Hause aus haben. Es ist wichtig auch in Zeiten von Krisen, sichere Abbruchsmöglichkeiten anzubieten, um gefährliche Selbstversuche, zu verhindern.

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  • Quelle:
  • Noizz.de