Nach und nach gehen wir wieder zurück ins öffentliche Leben. Die strikten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus' werden von Ort zu Ort gelockert und auch in dieser Woche erwartet uns wieder ein Stückchen mehr Freiheit.

Es ist gerade ziemlich leicht, den Überblick über die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu verlieren. Dadurch, dass viele Entscheidungen in den Bundesländern getroffen werden kommen täglich neue Meldungen über die derzeitige Situation in Deutschland. Die Lockerungen erfolgen in aller Regel unter Auflagen wie Abstands- und Hygienebestimmungen. Zudem gilt weiterhin die bundesweite Maskenpflicht in Handel und Nahverkehr. Hier ist nun ein großer, allumfassender Überblick über die neusten Lockerungen.

Hau dein Bundesland in die Suchfunktion und im Nu hast du wieder den Durchblick, was drin ist und was nicht!

Restaurants

Wann können wir wieder in Gesellschaft essen gehen?

BADEN-WÜRTTEMBERG: Speiselokale dürfen vom 18. Mai an wieder öffnen.

BAYERN: Biergärten und Außenbereiche sollen ab dem 18. Mai öffnen, Innenräume ab dem 25. Mai.

BERLIN: Essen in Restaurants ist seit Freitag möglich.

BRANDENBURG: Restaurants dürfen seit Freitag wieder öffnen.

BREMEN: Restaurantbesuche sind ab 18. Mai möglich. Gästelisten mit Namen und Kontaktdaten sind Pflicht.

HAMBURG: Restaurants sind seit Mittwoch wieder offen.

HESSEN: Gaststätten dürfen seit Freitag wieder öffnen, unter anderem muss die Bedienung Mundschutz tragen.

MECKLENBURG-VORPOMMERN: Restaurants sind geöffnet. Ein Gast pro Tisch muss seine Daten hinterlassen.

NIEDERSACHSEN: Restaurants sind geöffnet, dürfen jedoch maximal die Hälfte ihrer Plätze vergeben.

NORDRHEIN-WESTFALEN: Restaurants sind geöffnet. Unter anderem müssen die Kontaktdaten eines jeden Besuchers registriert werden.

RHEINLAND-PFALZ: Gaststätten dürfen seit Mittwoch wieder unter Auflagen öffnen, unter anderem sind Öffnungszeiten beschränkt und Sitze an Theken für Gäste tabu.

SAARLAND: Restaurantbesuche sind ab dem 18. Mai möglich.

SACHSEN: Restaurants dürfen seit Freitag wieder öffnen. Speisekarten müssen abwischbar sein.

SACHSEN-ANHALT: Die Restaurants dürfen am 22. Mai wieder öffnen - per Sondergenehmigung vom Kreis auch schon am 18. Mai.

SCHLESWIG-HOLSTEIN: Speisen in Restaurants ist ab 18. Mai möglich.

THÜRINGEN: Restaurants können seit Freitag öffnen.

Hotels und Ferienwohnungen

Wanderlust und Entspannungssehnsucht

BADEN-WÜRTTEMBERG: Ferienwohnungen können am 18. Mai wieder öffnen, Hotels vom 29. Mai an.

BAYERN: Eine Öffnung bis zum 30. Mai wird angestrebt.

BERLIN: Hotels und Ferienwohnungen können ab dem 25. Mai öffnen.

BRANDENBURG: Ferienwohnungen dürfen seit Freitag Gäste aufnehmen, Hotels ab 25. Mai.

BREMEN: Hotels und Ferienwohnungen dürfen ab dem 18. Mai öffnen.

HAMBURG: Hotels und Ferienwohnungen können seit Mittwoch öffnen.

HESSEN: Seit Freitag dürfen Hotels und Ferienwohnungen Touristen aufnehmen.

MECKLENBURG-VORPOMMERN: Für Einwohner des Bundeslandes öffnen Hotels und Ferienwohnungen ab dem 18. Mai, für alle anderen gilt bis zum 25. Mai ein Einreiseverbot.

NIEDERSACHSEN: Ferienwohnungen dürfen betrieben werden, Hotels sollen vom 25. Mai an mit maximal 50 Prozent Auslastung folgen.

NORDRHEIN-WESTFALEN: Ferienwohnungen dürfen wieder touristisch genutzt werden, Hotels sollen ab dem 18. Mai folgen.

RHEINLAND-PFALZ: Hotels und Ferienwohnungen dürfen ab dem 18. Mai wieder für Touristen öffnen.

SAARLAND: Hotels und Ferienwohnungen dürfen ab dem 18. Mai wieder öffnen.

SACHSEN: Hotels und Ferienwohnungen können seit Freitag öffnen.

SACHSEN-ANHALT: Ferienwohnungen können seit Freitag öffnen, Hotels sollen - zunächst für Gäste aus dem eigenen Land - am 22. Mai folgen. Kurz darauf sollen auch Besuche aus anderen Regionen möglich sein.

SCHLESWIG-HOLSTEIN: Besuche sind ab dem 18. Mai möglich.

THÜRINGEN: Hotels und Ferienwohnungen dürfen seit Freitag aufmachen.

>> Coronavirus: Ministerium weist Analyse eines corona-leugnenden Mitarbeiters zurück

Kontaktbestimmungen

Endlich wieder mit Freunden abhängen, egal wo.

BADEN-WÜRTTEMBERG: Der Aufenthalt draußen ist auch mit Angehörigen eines weiteren Haushalts gestattet. In privaten Räumen sind Treffen mit Geschwistern und deren Familien sowie Personen aus einem weiteren Haushalt möglich.

BAYERN: Es können sich sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Raum mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen.

BERLIN: Es können sich sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Raum mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen.

BRANDENBURG: Kontakte von zwei Hausständen sind erlaubt – Zuhause und im Freien.

BREMEN: Es können sich mehrere Angehörige aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen.

HAMBURG: Bis zu zehn Mitglieder zweier Haushalte dürfen sich wieder treffen, ohne dabei einen Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten.

HESSEN: Im öffentlichen Raum dürfen wieder Angehörige von zwei Haushalten gemeinsam unterwegs sein.

MECKLENBURG-VORPOMMERN: Im öffentlichen und privaten Raum können sich mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen.

NIEDERSACHSEN: Es dürfen sich Angehörige von zwei Haushalten in der Öffentlichkeit treffen.

NORDRHEIN-WESTFALEN: Es dürfen sich Mitglieder aus zwei Familien in der Öffentlichkeit treffen.

RHEINLAND-PFALZ: Im öffentlichen Raum können sich Angehörige aus bis zu zwei Haushalten treffen.

SAARLAND: Drinnen wie auch draußen können sich Angehörige aus bis zu zwei Haushalten treffen.

SACHSEN: Seit Freitag können sich zwei Hausstände treffen.

SACHSEN-ANHALT: Zusammenkünfte von bis zu fünf Menschen sind erlaubt, auch wenn diese nicht gemeinsam in einem Haushalt leben.

SCHLESWIG-HOLSTEIN: Es können sich sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Raum mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen.

THÜRINGEN: Seit Mittwoch können sich die Mitglieder von zwei Haushalten treffen.

>> Bleibt Corona für immer? Das sagt die Weltgesundheitsorganisation

Demonstrationen – natürlich mit Abstand

Demonstrierenden in Beirut, Libanon, 8. März 2020

BADEN-WÜRTTEMBERG: Versammlungen sind erlaubt - mit Auflagen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes - etwa zu Abständen oder Höchstteilnehmerzahlen.

BAYERN: Nach ausufernden Demonstrationen am vergangenen Wochenende will Bayern ein neues Konzept erarbeiten, es könnte am Freitag kommen.

BERLIN: Ab 18. Mai sind Versammlungen in geschlossenen Räumen mit bis 50 Teilnehmern erlaubt. Ab 25. Mai dürfen an Versammlungen unter freiem Himmel bis zu 100 Menschen teilnehmen, bislang sind es 50.

BRANDENBURG: Versammlungen mit bis zu 50 Menschen sind mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt.

BREMEN: Versammlungen müssen genehmigt und können zum Infektionsschutz behördlich verboten, beschränkt oder mit Auflagen versehen werden.

HAMBURG: Versammlungen sind untersagt, unter freiem Himmel können Ausnahmen genehmigt werden.

HESSEN: Sind unter Auflagen erlaubt. Prinzipiell müssen Veranstaltungen bis 100 Personen grundsätzlich nicht mehr genehmigt werden, wenn ein Hygiene- und Abstandskonzept vorliegt.

MECKLENBURG-VORPOMMERN: Vom 18. Mai an sind im Freien Veranstaltungen mit bis zu 150 Teilnehmern erlaubt.

NIEDERSACHSEN: Für Demonstrationen und Versammlungen unter freiem Himmel können die Behörden Ausnahmegenehmigungen erteilen.

NORDRHEIN-WESTFALEN: Das Land hat alle öffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen "bis auf weiteres" verboten.

RHEINLAND-PFALZ: Versammlungen unter freiem Himmel können im Einzelfall unter Auflagen zugelassen werden.

SAARLAND: Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes unter freiem Himmel sind unter besonderen Auflagen wieder erlaubt, wenn die Hygienevorschriften eingehalten werden können.

SACHSEN: Seit Freitag sind Kundgebungen nicht mehr auf eine bestimmte Anzahl von Teilnehmern begrenzt.

SACHSEN-ANHALT: Demonstrationen sind möglich, wenn die Versammlungsbehörde sie zusammen mit dem Gesundheitsamt erlaubt. Eine pauschale Höchstgrenze für Teilnehmer gibt es nicht.

SCHLESWIG-HOLSTEIN: Versammlungen sind verboten, Ausnahmen aber möglich.

THÜRINGEN: Demonstrationen ohne Beschränkungen der Teilnehmerzahl sind möglich.

>> Frau in Bahnhof angespuckt – kurz danach stirbt sie an Corona

Museen und Kinos

The Souls of Millions of Light Years Away room von Yayoi Kusama's Infinity Mirrors Ausstellung im Hirshhorn Museum 2017 in Washington, DC..

BADEN-WÜRTTEMBERG: Museen dürfen wieder öffnen, Kinos bleiben geschlossen.

BAYERN: Museen sind geöffnet, Kinos bleiben fürs Erste geschlossen.

BERLIN: Museen können wieder öffnen, Kinos müssen vorerst zu bleiben.

BRANDENBURG: Museen können wieder öffnen, für Kinos gibt es noch keine Öffnungstermine.

BREMEN: Museen können wieder öffnen. Kinos bleiben weiter zu.

HAMBURG: Museen können wieder öffnen, Kinos bleiben erstmal zu.

HESSEN: Museen dürfen wieder öffnen, prinzipiell auch Kinos, wenn sie Hygiene- und Abstandsregeln gewährleisten können.

MECKLENBURG-VORPOMMERN: Museen können wieder öffnen, zu Kinos ist der 25. Mai im Gespräch.

NIEDERSACHSEN: Museen können wieder öffnen, Kinos sind geschlossen.

NORDRHEIN-WESTFALEN: Museen sind offen. Kinos dürfen mit deutlich reduzierten Besucherzahlen ab dem 30. Mai wieder öffnen.

RHEINLAND-PFALZ: Museen dürfen wieder öffnen, Kinos sind dagegen weiterhin geschlossen.

SAARLAND: Museen können wieder öffnen, für Kinos gibt es noch keine Angaben.

SACHSEN: Museen sind wieder geöffnet, Kinos sind noch geschlossen.

SACHSEN-ANHALT: Museen dürfen öffnen. Kinos sind noch geschlossen.

SCHLESWIG-HOLSTEIN: Museen sind offen, Kinos dürfen mit deutlich reduzierten Besucherzahlen ab dem 18. Mai wieder öffnen.

THÜRINGEN: Museen dürfen öffnen, für Kinos gibt es noch keinen Öffnungstermin.

[Text zusammen mit: dpa]

Quelle: Noizz.de