Das Coronavirus wird nun auch Einführung neuer Emojis 2021 verzögern.

Die Isolation verlagert unser derzeitiges Sozialleben vor allem auf die sozialen Netzwerke und virtuelle Kommunikation, doch gerade hier stoßen wir oft an die Grenzen und man verheddert sich in einem Wirrwarr aus Missverständnissen. Glücklicherweise helfen uns Emojis tagtäglich bei unserer Kommunikation, zeigen unserem Gegenüber unsere Gefühle und lassen Ironie klar werden. Doch wegen der Coronavirus-Krise wird man im kommenden Jahr nicht wie gewohnt neue Emojis nutzen können und wir müssen uns wohl selbst überlegen, was wir fühlen oder uns auf die derzeitige Auswahl beschränken.

Queere Erweiterungen und Co. kommen erst im September 2021

Unter den Emojis waren zum Beispiel einige queere Erweiterungen und eine Pflanze, die unser Plant-Parent-Herz höher schlagen ließ – und auch die Mammut-Chats werden mit einem weinenden Auge auf diese Nachricht schauen! Die nächste Erweiterung des Emoji-Katalogs wurde von März auf September 2021 verschoben, was heißt, dass wir noch länger auf das Bubble-Tea-Symbol warten müssen – vielleicht ist das Getränk bis dahin ja vielleicht sogar wieder in.

Entwickler brauchen für gewöhnlich noch rund ein halbes Jahr, um die Symbole etwa auf Smartphones umzusetzen. So sollen die im März dieses Jahres vorgestellten neuen Symbole erst im Herbst verfügbar sein. Deswegen werden die Emojis aus dem nächsten Jahr erst 2022 auf die Geräte kommen, wie das zuständige Unicode-Konsortium am Mittwoch ankündigte.

Unicode überlegt noch, ob in der Zwischenzeit zumindest Abwandlungen bisheriger Symbole hinzugefügt werden könnten – so wie in diesem Jahr zum Beispiel eine Katze in der neuen Farbe Schwarz dazukam. Die Frist zum Vorschlagen gänzlich neuer Emojis wurde zugleich bis September 2020 verlängert. Die Beteiligten hätten aktuell zu viel anderes zu tun, erklärte das Konsortium.

[Text zusammen mit: dpa]

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Quelle: Noizz.de