Auch eine Knarre am Kopf bringt ihn nicht aus der Fassung.

Was könnte dieser junge Mann alles für Jobs machen? Mittelstürmer der Nationalmannschaft? Krisenmanager bei VW? Notfallchirurg vom US-Präsidenten? So oder so: Er würde in allen Fällen cool bleiben. Vor dem Tor, vor der Presse oder im OP-Saal.

Leider ist er, Tuker Murray, nur Kassierer bei der Fast-Food-Sandwich-Kette „Jimmy John's“ in Kansas City. Aber auch dort konnte er Millionen Menschen seine Coolness beweisen.

Als nämlich vor einer Woche ein Räuber mit einer Pistole vor seiner Nase rumfuchtelt und Kohle verlangt, bleibt Murray ganz cool. Er streift sich seine Handschuhe ab. Öffnet die Kasse. Holt das Geld heraus. Baut die Kasse wieder zusammen. Und wirft als Pointe ganz lässig ein Papiertuch in den Müll.

Das Video der Überwachungskamera wurde in nicht einmal einer Woche fast sieben Millionen Mal aufgerufen (Stand: 2. Mai 2017).

Reporter vom Fernsehsender 41 Action News baten Tuker um ein Interview, er schilderte nochmals die Situation. Der Räuber habe zunächst ein normales Sandwich bestellt und nach den Käsesorten gefragt. Danach aber nur rumgebrüllt: „Mach die verdammte Kasse auf.“ Sein Geschäftsleiter hinter ihm riet Tuker, dem Räuber das Geld zu geben, also habe er das gemacht. Dienst nach Vorschrift quasi.

Der Räuber wurde übrigens schnell gefasst und sitzt in Haft, Tuker ging zwei Tage nach dem Überfall schon wieder arbeiten. War was?

Quelle: Noizz.de