Hach, damals, in den 90ern ...

Knuffig, knuddelig, einfach süß, und jeder wollte etwas von dem Nager haben. Es gab Diddl-Blöcke, Diddl-Kuscheltiere, Diddl-Bleistifte, Diddl-Federtaschen, Diddl-Alles. Vor allem die Blöcke waren mega beliebt.

Die jungen Sammler legten Ordner an, in denen sie all seine Blätter aus verschiedenen Blöcken in Klarsichtfolie abhefteten. Die seltenen ganz nach vorn, die nicht ganz so „wertvollen“ Papiere weiter nach hinten.

Es wurde getauscht, gehandelt, gesammelt, und wer besonders clever war, hat Farbkopien von seinen besonderen Blättern angefertigt. Gut, ganz fair war das nicht. Dann wurde es auf einmal ruhig um Diddl.

Auch wenn Diddl nie wirklich weg war, wurde mit KIDDINX Media eine Agentur gefunden, die die Maus jetzt ins neue digitale Zeitalter geführt hat. So soll sie wieder interessant sein für die Schulkinder der 2010er Generation.

Seit 2017 gibt es einen Instagram-Account, der 10.800 Follower hat. Bei Facebook hat die Maus etwa 12.000 Abonnenten. Im Online-Shop gibt es wie üblich Blöcke, Plüschtiere und Co. Im App-Store kann man sich für 99 Cent Diddl-Sticker runterladen oder die Diddl-Bubbleshooter-App. Neben dem Online-Shop gibt es Diddl auch noch in 400 Fachhändlern zu kaufen.

Produktsammlung von Diddl-Artikeln

Aus 2D wird 3D. Früher wirkten die Zeichnungen auf den Blöcken platt und etwas ausgeblichen. Jetzt tragen alle Blöcke die neuen Ultra-3D-Illus und sind nun noch sammel-und tauschbarer. Die Diddl-Plüschies wurden komplett überarbeitet und sind durch die neue Diddl-Geheimrezepturen nochmals um 333,3 Prozent knuddeliger gemacht.

Diddl Zeichnungen von heute

Quelle: Noizz.de