Noch im Gerichtssaal!

Arafat Abou-Chaker war in der Vergangenheit immer wieder Thema auf NOIZZ – vor allem wegen seiner wie auch immer gearteten Beziehung zu Rapper Bushido.

Jetzt ist der Clan-Chef zum ersten Mal verurteilt worden – am Dienstagmittag, im Amtsgericht Tiergarten. Er bekommt zehn Monate auf Bewährung wegen Körperverletzung und Bedrohung eines Hausmeisters.

Außerdem behauptet die Staatsanwaltschaft, dass er Leute gesucht habe, die Bushidos Kinder oder seine Ehefrau entführen.

>> Wer verdient an Shindys neuem Album: Er, Bushido oder Abou-Chaker?

Was die Körperverletzung angeht, liest sich die Anklage wie eine Szene aus „4 Blocks“: Arafat soll im März 2018 besagtem Hausmeister die Finger in die Augen gestochen haben. Er soll in mit dem Tod bedroht und ihm einen Kopfstoß ins Gesicht samt Nasenbruch verpasst haben. Das Ganze sei in einer Physiotherapiepraxis passiert, an der der Clan stiller Teilhaber sein soll.

>> Drogen, Rap, Schutzgeld: Die neue ARD-Doku über Araber-Clans

BILD zitiert den Hausmeister wie folgt:

„Ich hatte Fliesenarbeiten im Foyer. Ich stand mit dem Rücken zu ihm, sah ihn gar nicht. Er sagte: ‚Was ist los in Deutschland, warum grüßt mich hier niemand!‘ Darauf ich: ‚Guten Tag, was willst du, geh‘ einfach weiter.‘ Er wollte gleich boxen. Wir sind dann mit dem Fahrstuhl hoch zur Physio-Praxis, um das dort mit dem Chef zu klären. Da hat er mir zwei Finger in die Augen gesteckt. Ich war kurz blind. Habe meine Linke rausgeschmissen. Bekam mehrere Schläge, einen Kopfstoß, die Nase blutete, war gebrochen. Er drohte: ‚Dieser Mann muss nicht leben, ich töte ihn!‘“

Quelle: Noizz.de