... und trifft damit den Nerv der Zeit.

Klimaschutz wird zum Hypethema. Die Umweltpartei DIE GRÜNEN befindet sich auf der Überholspur. Und laut "Statista" ernährten sich schon 2018 etwa 960.000 Menschen in Deutschland vegan. Sogar McDonald's bietet jetzt eine tierfreie Burger-Option. Die Gesellschaft wandelt ganz klar ihr Bewusstsein. Jetzt hat auch der erste Zirkus umgedacht. Circus Roncalli verzichtet auf echte Tiere – und erspart damit etlichen Tieren ein Leben im Feierabend-Käfig.

Statt nach der Show zurück in die engen Käfige, müssen Tiere bei Zirkusdirektor Bernhard Paul nicht mal mehr in die Arena. Es gibt in seinem Unternehmen schlichtweg keine Tier mehr. Stattdessen erwartet die Besucher nun ein Ersatzprodukt. Was heute das Soja-Schnitzel auf dem Teller ist, ist bei Roncalli der Hologramm-Elefant in der Manege.

"Es ist klar, dass man in einem Zirkus die Tiere von Stadt zu Stadt transportieren muss und dass die Plätze nicht unbedingt geeignet sind für Tierhaltung", erklärt Paul gegenüber der "Ostsee Zeitung". Er habe selbst ein schlechtes Gewissen verspürt – und so wie es jetzt ist, würde nichts fehlen.

Eine Neuerung, die nicht nur beim Publikum im Zelt für Applause sorgt. Laut Paul habe er sogar schon Zuspruch von "Game of Thrones"-Autor George R.R. Marin bekommen. Auch die Tierschutzorganisation Peta hält den neuen Ansatz bei Roncalli für vorbildlich.

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Quelle: Noizz.de