Ein 18-Jähriger hatte einen vorbildlichen Joint-Vorrat dabei.

Wer die legendäre Hip-Hop-Band Cypress Hill kennt, weiß: Die vier Jungs aus den USA sind leidenschaftliche Verfechter der Legalisierung von Cannabis. Das verraten sie auch in ihren Songs. Was könnte es also Besseres geben, als zu „I want to get high“, „Hits from the Bong“ oder „Jesus was a Stoner“ mit Joint in der Hand auf einem Cypress-Hill-Konzert zu feiern?

Dachten sich auch etliche Fans während des Konzerts der „Elephants on Acid Tour“ am 10. Dezember in der Münchener Konzerthalle Zenith. Blöd nur, dass auch die Bayerische Polizei ahnte, was bei einem Auftritt von DJ Muggs, B-Real, Sen Dog und Percussionist Bobo im Publikum vor sich geht.

Mehrere Zivilbeamte mischten sich unters Volk. An besagtem Abend wurden insgesamt 34 Anzeigen wegen Besitzes unerlaubter Betäubungsmittel geschrieben. Darunter Cannabis, aber auch Amphetamine und andere synthetische Drogen.

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Ein Konzertbesucher war an diesem Abend wohl der am besten Ausgestattete. 18 Jahre alt und mit zehn fertig gedrehten Joint bepackt ging er den Polizisten ins Netz. Einer soll größer als eine Havanna-Zigarre gewesen sein. Man gab sich Mühe.

Unter anderem wurde auch eine 54-jährige Frau mit ihrem 23-jährigen Sohn hochgenommen. Das Mutter-Sohn-Gespann hatte sieben Joints dabei.

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Quelle: Noizz.de