In seinem Auto fanden Polizist*innen einen dunkelbraunen Fake-Bart und dunkelbraunes Make-up. Zwei Zeugen meinten tatsächlich, einen Schwarzen Mann gesehen zu haben, der die 24-jährige Alyssa umbrachte. In Wahrheit war es der weiße Andrew.

Ein Mann aus Texas wird beschuldigt, sich als Schwarz ausgegeben zu haben, um einen Mord zu begehen. Der 33-jährige weiße Andrew Beard soll die 24-jährige Alyssa Burkett umgebracht haben. Die beiden haben ein gemeinsames Kind.

Zwei Zeugen meinten, einen Schwarzen Mann gesehen zu haben

Eine Kollegin Alyssas wurde Zeugin des Mordes. Sie berichtete, sie habe beobachtet, wie am Freitag ein schwarz gekleideter Mann aus einem Auto stieg und auf Alyssa zuging, die vor ihrem Büro in ihrem Auto saß. Dann hätte er einen einzigen Schuss in die Fahrerseite des Autos abgefeuert. Alyssa starb noch am Unfallort.

Mehrere Zeug*innen gaben eine ähnliche Beschreibung des Täters. Zwei waren sich sicher, dass der Täter ein Schwarzer Mann gewesen sei. Am Montag, drei Tage nach dem Mord, lieferte sich der weiße Andrew schließlich selber der Polizei aus. Das berichtet das US-Magazin "Complex".

Verhaftet von der Polizei

Alyssa und Andrew hatten einen Fürsorgerechtsstreit ausgefochten, den Alyssa schließlich Ende September gewann. Alyssas neuer Partner erzählte der Polizei auch, dass sie davon überzeugt war, Andrew würde ihren Standort nachverfolgen. Tatsächlich entdeckte die Polizei ein Ortungsgerät an Alyssas Auto und dem ihres Freundes. Dieselben Geräte fanden sie in Andrews Auto. Außerdem fanden die Polizist*innen zwei dunkelbraune Make-up-Fläschchen, sowie Abschminktücher mit braunen Spuren und einen Fake-Bart, ebenfalls in dunkelbraun.

Angehörige sind entsetzt vom Blackfacing-Mord

Die Schwester des Opfers postete auf Twitter und bestätigte, dass sich Andrew als schwarzer Mann ausgegeben hatte, um sie umzubringen. "Ich kann das noch nicht mal verarbeiten", schreibt sie in einem Tweet.

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  • Quelle:
  • Noizz.de