Vor zwei Jahren starben bei einem Anschlag 12 Menschen.

Berliner Politiker erinnern heute, am 19. Dezember, an das Attentat vor zwei Jahren. Es wird den Opfern und Hinterbliebenen des Terroranschlags gedacht, aber auch dazu aufgerufen, sich von den schrecklichen Geschehnissen nicht einschüchtern zu lassen. Berlins Innensenator Andreas Geisel sagte in einem Interview „Wir dürfen nicht in Angst verfallen.“

Geisel betonte gegenüber dem Inforadio rbb außerdem die Offenheit unserer Gesellschaft und den Bestand der Demokratie. Wichtig sei, so Geisel, „dass wir diese offene Gesellschaft weiter leben, dass wir unser Leben nicht ändern, dass wir nicht anders denken, nicht anders glauben, denn das wäre ein Erfolg für die Terroristen, und den gönnen wir ihnen nicht.“

Berlins Bürgermeister Michael Müller wird einen Kranz am Breitscheidplatz niederlegen, der Pfarrer der Gedächtniskirche wird in einer kurzen Ansprache zu Wort kommen. Außerdem ist eine Andacht geplant und um 20.02 Uhr (Zeitpunkt des Anschlags) wird die Glocke der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche 12 Mal schlagen – für jedes der getöteten Opfer ein Glockenschlag.

Der damals knapp 24-jährige islamistische Attentäter Anis Amri war am 19. Dezember 2016 mit einem entführten Lastwagen in den Weihnachtsmarkt gefahren. Bei dem Anschlag kamen 12 Menschen ums Leben, mehr als 70 wurden zum Teil schwer verletzt.

[In Zusammenarbeit mit dpa]

Quelle: Noizz.de