Unter anderem zum Holocaust.

Nikolai N. steht seit mehreren Jahren vor Grundschülern. Er lehrte bis vor kurzem Sport und Musik an einer Grundschule in Berlin-Gesundbrunnen – in seiner Freizeit betreibt der 37-Jährige einen YouTube-Kanal mit rechten Verschwörungstheorien.

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Der Lehrer wurde jetzt von der Berliner Senatsverwaltung wegen Volksverhetzung angezeigt, zudem wurde eine "Reichbürgermeldung" erlassen und er wurde bis auf weiteres vom Unterricht freigestellt.

Er war seit 2014 bis jetzt an drei Berliner Grundschulen in den Bezirken Wedding, Moabit und Gesundbrunnen beschäftigt.

Auf seinem Channel nennt er sich "Der Volkslehrer" und hat 2,1 Tausend Abonenten.

Seine Seite beschreibt er mit den Worten: "Auf meinem Kanal möchte ich über die wahren Hintergründe aufklären und Mut machen, die Dinge zu unseren Gunsten zu verändern. Wir, das sind alle Menschen, die idealistisch statt materialistisch eingestellt sind."

Und weiter: "Ich fühle mich allein der Wahrheit verpflichtet und bin der Meinung, dass die Wahrheit auch gerne mal laut ausgesprochen werden darf", schreibt er dort.

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Laut "Tagesspiegel" soll er schon mehrmals auf politischen Veranstaltungen provoziert haben, mit Flyern und Plakaten öffentlich gegen Juden gehetzt und Verschwörungstheorien zu den Themen Holocaust, 9/11 verbreitet und dem Grundgesetz verbreitet haben.

Bislang konnte er nicht dienstrechtlich belangt werden. Das geht erst, wenn er seine Äußerungen im Klassenzimmer wiederholt.

Erst am Sonntag hat er sich zur aktuellen Berichterstattung über sich auf seinem Channel geäußert – und leugnet die Anschuldigungen.

Quelle: Noizz.de