Erst kiffen und dann einen 3800 Tonnen Zug fahren – eine schlechte Idee.

Dem 40 Jährigen Lokführer war wohl langweilig auf der Arbeit. Kurz bevor er seinen Güterzug in Hamburg in Bewegung setzte, zog er noch schnell einen Joint durch.

Dumm nur, dass sich das Gras auf seinen Fahrstil auswirkte. Mit seinem 40 Wagon langen Zug verursachte er beinahe einen Unfall. Weil er ein Haltesignal überfuhr, wären die letzten Wagons fast in einen Prellbock gekracht.

Ungeschoren kommt er trotzdem nicht davon. Ein Zeuge hatte ihn beim Rauchen gesehen und den Zwischenfall der Firmenleitung gemeldet. Die meldete den Vorfall dann der Polizei.

Ein Drogentest war positive auf THC, Amphetamine und Metamphetamine. Jetzt läuft ein Ermittlungsverfahren gegen den Zugfahrer wegen Verdachts der Gefährdung des Bahn-, Schiff- und Luftverkehrs und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzt.

Die Fahrerlaubnis für Lokomotiven wurde ihm ebenfalls entzogen.

Quelle: Mopo