Ja, das war dort unsinnigerweise immer noch illegal.

In Deutschland dürfen Unternehmen in der Landwirtschaft schon seit 1996 Nutzhanf anbauen. Warum auch nicht. Hanf ist ein wertvoller Rohstoff, der weder high noch abhängig macht. In den USA musste das Gewächs trotzdem noch Jahrzehnte lang importiert werden. Bis jetzt! Am vergangenen Mittwoch wurde ein Gesetz verabschiedet, das den Anbau endlich entkriminalisiert. Das könnte auch die CBD-Industrie ankurbeln.

Wie die US-Nachrichten-Website „Business Insider“ jetzt berichtet, wird die Pflanze erstmals als landwirtschaftliches Produkt definiert. Damit wird ein Drogengesetz geändert, dass seit 50 Jahren nicht mehr angerührt wurde. Das Repräsentantenhaus stimmte mit 369 zu 47 Stimmen für die Gesetzesänderung. US-Präsident Donald Trump soll seine Unterstützung in dieser Sache angedeutet haben.

Aber was hat das mit CBD zu tun?

CBD ist die Komponente der Hanfpflanze, die nicht berauscht, sondern nur entspannt. Sie gilt als sicher zur Selbstmedikation – UND: Kann sowohl aus Marihuana (was in den USA weiterhin illegal ist) als auch aus Nutzhanf gewonnen werden. Dementsprechend könnte die Produktion des Produktes, das bei Schlafstörungen, Stress oder auch entzündungsbedingten Schmerzen hilft, demnächst ebenfalls boomen.

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Nutzhanf ist in Deutschland legal, aber was ist eigentlich Cannabis im Allgemeinen? Hier findest du weitere Infos:

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Quelle: Noizz.de