Für 500 Kühe, 3 Autos und 10.000 Dollar – mit wenigen Klicks.

Am 25. Oktober hat ein Vater im Südsudan seine eigene minderjährige Tochter via dem Facebook-Markt als Kinderbraut versteigert.

Fünf Männer haben an der widerlichen Menschenrechtsverletzung teilgenommen – darunter auch hochrangige Regierungsmitglieder.

Facebook hatte laut eigenen Angaben gegenüber „CNN“ die Online-Auktion sofort gestoppt, als das Unternehmen davon Kenntnis nahm. Ein Sprecher: „Jegliche Form von Menschenhandel – egal ob Posts, Seiten, Werbungen oder Gruppen – sind auf Facebook nicht erlaubt.“

Das passierte am 9. November – jedoch zu spät. Am 3. November war der Menschenhandel erfolgreich abgeschlossen worden. Das Mädchen soll bereits mit dem Höchstbietenden verheiratet sein.

Kinderheiraten sind ein riesiges Problem in der Region: Laut einer Studie des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (2017) sind rund 52 Prozent der in dem afrikanischen Land lebenden Mädchen unter 18 Jahren verheiratet.

Eine traurige Top 5: Die Rate ist die fünfhöchste weltweit.

Quelle: Noizz.de