Ein Promi sieht das aber ganz anders ...

Seit einem Jahr ist Trump im Amt und liefert weiterhin fleißig jeden Tag Schlagzeilen. In dem erst kürzlich über ihn erschienenen Enthüllungs-Buch "Fire and Fury" des Journalisten Michael Wolff wird er als geistig und gesundheitlich instabil gezeigt.

Heikel dabei ist, dass mehrere wichtige Mitarbeiter im Weißen Haus das in dem Buch bestätigen – sie bezweifeln, dass Trump für sein Amt geeignet ist. Nach der Veröffentlichung kam die Frage auf: Ist der 71-Jährige, unabhängig von seiner Politik, überhaupt in der Verfassung, Präsident zu sein?

Der Leibarzt des US-Präsidenten, Ronny Jackson spricht im Weißen Haus bei einer Pressekonferenz Foto: Manuel Balce Ceneta / dpa / dpa picture alliance

Um die Menschen von seiner Fitness zu überzeugen, bat Trump darum, seine Gesundheit vom Amtsarzt untersuchen zu lassen. Der Militärarzt Ronny Jackson hat am Dienstag im Weißen Haus sein Ergebnis verkündet: "Alle Daten weisen darauf hin, dass der Präsident gesund ist und das auch für die Dauer seiner Präsidentschaft bleiben wird“, teilte er mit. Zudem gebe es "kein Anzeichen, dass er irgendein kognitives Problem hat".

Jackson stand der Presse fast eine Stunde lang Rede und Antwort, was für einen Bericht dieser Art ungewöhnlich ist. Der Präsident habe ihn gebeten, auch die letzte Frage der Journalisten zu beantworten, erklärte Jackson. Der Militärarzt war auch für Trumps Amtsvorgänger Barack Obama zuständig.

Eine Herausforderung für Trumps Gesundheit gäbe es laut dem Untersuchungsergebnis trotzdem. So sei der Präsident mit 108,4 Kilogramm bei 1,90 Meter fast schon übergewichtig und müsse ein paar Kilo abnehmen. Ansonsten habe Trump "viel Energie und Ausdauer" und scheinbar "außergewöhnliche Gene", weil er trotz viel Cola und Fast Food gute Gesundheitswerte habe, so Jackson. Der Präsident schlafe nicht viel, "im Schnitt vier oder fünf Stunden pro Nacht". Auf die Frage, wie viele Stunden Trump vor dem Fernseher verbringt, wollte er nicht antworten.

US-Schauspieler Matt Damon zweifelt an Donald Trumps Verfassung Foto: Hubert Boesl / dpa picture alliance

Während Trump nun seine geistige und gesundheitliche Eignung zum Präsidenten schwarz auf weiß bescheinigen kann, zweifelt US-Schauspieler Matt Damon trotzdem daran. "Nie zuvor in der Geschichte der Menschheit hatten wir einen Mann mit so großer Macht unter uns, der derart unfähig ist, damit umzugehen", sagte er der Illustrierten "Bunte".

Es sei, als würde man einem Zweijährigen eine geladene Waffe in die Hand geben, und dies in einem überfüllten Raum. "Jeder, einschließlich von Senatoren seiner Partei, stellt seine mentale Fitness infrage", so Damon.

[Text: Zusammen mit dpa]

Quelle: Noizz.de