Chinas lächerlicher Versuch, eine Massenpanik zu verhindern.

Vielleicht hätte alles anders kommen können. Vielleicht wäre der Corona-Virus niemals ausgebrochen. Oder vielleicht hätte er bei einer minimalen Verbreitung aufgehalten werden können. Vielleicht hätte er niemals die Chinesischen Landesgrenzen überqueren müssen und vielleicht wären im Endeffekt weniger Menschen gestorben. Man weiß es nicht, aber es hätte eine Chance geben können: einen Arzt, der rechtzeitig auf die Gefahr des Ausbruchs hingewiesen hat, und deshalb von der Chinesischen Polizei verhaftet wurde – die dadurch eine Massenpanik verhindern wollte.

Wie die "New York Times" berichtet, warnte ein Arzt in einem Krankenhaus in Wuhan seine Auszubildenden vor einer stark ansteckenden Krankheit, die sieben seiner Patienten befallen hatte. In einem Gruppenchat soll er seinen Assistenzärzten mitgeteilt haben, dass er die Patienten in Quarantäne verschoben habe. Drei Tage später soll die Polizei vor ihm gestanden haben und ihn einen Bogen unterschreiben lassen, der besagte, dass diese Information falsch und illegal gewesen sei.

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Anstatt auf den wichtigen und fachlichen Hinweis des Arztes zu reagieren, schaltete ihn die Chinesische Polizei also anscheinend stumm und hoffte so, eine Massenpanik zu verhindern. Wie die "Times" weiter berichtet, folgten Wochen, in denen die Beamten in Wuhan etliche ärztliche Gefahrenberichte verbot und stumm schaltete. Quasi bis zum Zeitpunkt, an dem der Ausbruch des Virus' überhaupt nicht mehr zu leugnen war und die gesamte Stadt und Quarantäne gestellt und dichtgemacht wurde, kämpften die Behörden für eine Vertuschung des Problems.

Fatal: Mittlerweile gibt es über 300 Tote und weltweit über 14.000 Infizierte. Der Coronavirus, der im Keim hätte erstickt hätte werden können, breitet sich aus wie ein Lauffeuer und sorgt für internationale Panik.

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  • Quelle:
  • Noizz.de