50.000 Deutsche scheinen ebenfalls betroffen zu sein.

Stell dir vor, du schaust gerade einen Porno, der so richtig geil, aber auch krass versaut ist. Das wird schon keiner mitbekommen, wirst du dir sagen. Aber schade Banane. Denn von dir und anderen 1.195 Millionen Benutzern wurden Daten weitergegeben: E-Mail-Adressen, Aktivitätsprotokolle und Standortdaten.

Genau das ist jetzt bei "Luscious.net" passiert. Die Webseite, auf der pornografisches Material ausgetauscht, geschaut und kommentiert werden kann, hat die Daten ihrer Nutzer geleakt. Dabei sollen nach Informationen von "PC-Welt" auch 50.000 Deutsche betroffen sein. 

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Auf einem Beitrag der Webseite meinte das auf VPN-Themen spezialisierten Unternehmen vpn Mentor – ein "Virtual Private Network" ist für die Sicherung der Daten verantwortlich – dass die Informationen nicht aktiv gestohlen wurden, aber teilweise offen zugänglich gewesen sein sollen. Am 15. August hat das Unternehmen gemerkt, dass die Daten geleakt wurden. Erst vier Tage später, am 19. August, soll laut "Unilad" die Sicherheitslücke der Betreiber geschlossen worden sein.

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"Luscious.net" ist auf Hentaiporno spezialisiert. Hentai ist japanisch, steht für Perversion, und meint anzügliche Mangas und Animes. Wer die Seite vollkommen nutzen möchte, kann sich mit einer E-Mail-Adresse anmelden – die meist Namensbestandteile, wenn nicht sogar den vollen Namen – beinhaltet. User der Seite geben auch unabhängig von der Mail viel von sich preis – durch den Standort, Likes und Kommentare. "Luscious.net" ist daher ohnehin schon anfällig auf Angriffe böswillige Hacker. Inwiefern der Datendiebstahl schon Schaden angerichtet hat, steht nicht fest.

Den Usern wird empfohlen, ihre Zugangsdaten zu ändern.

Quelle: Noizz.de