Der Inhalt der Texte war noch verstörender.

Wer kennt es nicht: Gleich nach dem ersten Date wird einem klar, dass es kein zweites geben wird. Es hat einfach nicht gepasst. Doof nur, wenn der oder die andere das nicht so sieht. Das Gespräch darüber ist schon unangenehm genug, denn besonders gut wird die Zurückweisung meist nicht aufgenommen. Die Ausmaße, die es für einen Mann im US-Bundesstaat Arizona annahm, hatte er aber wohl nicht erwartet.

Die 31-jährige Jacqueline Ades weigerte sich schlicht das Desinteresse des Manns zu akzeptieren, wie The Cut berichtet. Im Juli vergangenen Jahres rückte die Polizei das erste Mal an, um Ades aufzufordern, nicht weiter vor dem Anwesen des Mannes zu parken, der ihr zuvor mitgeteilt hatte, die Beziehung nach einem Date nicht weiterführen zu wollen.

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Im Dezember wurde sie dort trotzdem wieder gesichtet. Genauso wie im April, wo sie schließlich bei ihm einbrach und dort badete – zum Glück nur in Wasser. Den in den Nachrichten, die sie ihm in all der Zeit schrieb, sagte sie beispielsweise, dass sie gerne in seinem Blut baden und seine Gliedmaßen als Kleidung tragen würde.

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Pro Tag erhielt der Mann gut 500 Nachrichten, auf die er nie antwortete. Insgesamt waren es gut 65.000 Stück. So ungewöhnlich fand sie das nicht. Als die Polizei Ades wegen Stalkings schließlich festnahm, behauptete sie bei der Befragung, einfach nur sehr, sehr verliebt zu sein.

„Versuch nie, mich zu verlassen … Ich werde dich töten … Auch wenn ich keine Mörderin sein will.“ Kann man bei solchen Textnachrichten noch von Liebe sprechen oder ist das doch Wahnsinn?. Entscheidet selbst. Verurteilt ist Jacqueline Ades noch nicht.

  • Quelle:
  • Noizz.de