Mit der Netflix-Doku "American Murder: Die Bilderbuchfamilie" ist die grausame Geschichte der Watts Familienmorde ins Rampenlicht gerückt worden. Jetzt glauben Fans, etwas Übernatürliches in dem Dokumentarfilm gesehen zu haben: den Geist von Chris Watts toter Tochter.

Zwei Jahre nachdem Chris Watts seine schwangere Frau und zwei Töchter getötet hat, ist der Familien-Mordfall weiterhin in aller Munde. Die Bekanntheit des Falls ist großen Teils der am 30. September veröffentlichten Netflix-Doku "American Murder: Die Bilderbuchfamilie" zu verdanken.

Im August 2018 hatte Chris Watts seine schwangere Frau in ihrem Zuhause in Colorado erstickt und ihre Leiche auf einer Baustelle verscharrt. Danach tötete er seine zwei jungen Töchter und versteckte sie in Öltanks auf der gleichen Baustelle. Die Polizei ermittelte gegen Chris, nachdem er einen Polygraph-Test nicht bestanden hatte. Der mittlerweile 35-Jährige wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Jetzt behaupten True-Crime-Fans, etwas Schauriges im Hintergrund einer Szene aus "American Murder: Die Bilderbuchfamilie" entdeckt zu haben: den Geist von einer der Watts-Töchter!

Scheinbar heile Welt: Shan'ann teilte Homevideos von ihrer Familie auf Facebook

Ein großer Teil der Dokumentation besteht aus Fotos und Videos, die Shan'ann zu Lebzeiten auf ihrer Facebook-Seite teilte. Darin sind zarte Alltagsmomente mit ihrem Ehemann Chris und ihren Töchtern, der vierjährigen Bella und der dreijährigen Celeste, zu sehen. Das Profil wurde seit deren Tod in eine Gedenkseite umgewandelt. Der öffentliche Zugang ermöglicht jedem, in den Erinnerungen der Watts Familie zu schwelgen.

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Gerade die Videos, die Chris als liebevollen Ehemann und Vater darstellen, haben rückblickend einen beunruhigenden Effekt. Darunter auch das Video, in dem Shan'ann den damals 33-Jährigen mit ihrer dritten Schwangerschaft überrascht. Sie trägt ein T-Shirt, auf dem steht: "Oops... Wir haben es schon wieder geschafft." Als Chris ins Zimmer kommt, liest er lachend den Text, während der Familien-Dackel freudig auf dem Parkett herum tappst. "Wirklich?", fragt der damals 33-Jährige seine Frau. "Das ist genial!"

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In einem weiteren Video spielt er mit Bella und Celeste – und trägt dabei ein T-Shirt, auf dem "Super Dad" steht.

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Viele dieser Homevideos schafften es auch in die Netflix-Doku. Die Direktorin Jenny Popplewell hatte sich damit erhofft, Shan'ann ihre eigene Geschichte erzählen zu lassen.

"Ich bin sofort auf Shan'anns Facebook-Seite gegangen, dort ist sie noch am Leben und scheint wie alle anderen", sagte Popplewell "Yahoo Entertainment". "Ich habe mich dafür entschieden, dass unser Film Menschen nicht vorgibt, was sie denken sollen, sondern dass er es ihnen einfach zeigen kann."

Fans glauben Watts Tochter in der Doku spielen zu sehen – zur Zeit der Aufnahme war sie aber schon tot

Die derzeit stark diskutierte Szene aus der Dokumentation kommt jedoch nicht aus Shan'anns Privat-Videos, sondern von einer Körperkamera-Aufnahme eines*r Polizist*in.

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Am 13. August 2018 hatte Nickole Atkinson ihre Freundin Shan'ann nach einer gemeinsamen Geschäftsreise um zwei Uhr morgens zu Hause abgesetzt. Als sie später am Tag nichts mehr von Shan'ann hörte, machte sie sich Sorgen und bat die Polizei, einen "Welfare Check" durchzuführen – bei Shan'ann vorbeizufahren und zu schauen, ob alles in Ordnung sei. Kurz darauf war Nickole mit Polizist*innen und Chris im Haus der Watts Familie auf der Suche nach Hinweisen.

Das Video sollte eigentlich dazu dienen, das komische Verhalten von Chris nach dem Verschwinden seiner Frau darzustellen. Doch Fans fiel beim Zuschauen noch ein weiteres Detail auf: Unten links im Bild scheint sich kurz etwas zu bewegen.

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In zahlreichen Youtube-Videos behaupteten Zuschauer*innen, man könne ein junges Mädchen in ihrem Zimmer spielen zu sehen. Das Gruselige dabei: Zu jenem Zeitpunkt hatte Chris seine beiden Töchter schon ermordet und ihre Leichen in den Öltankern einer Baustelle deponiert. Da die Videoqualität nicht gut ist, kann man sich nicht genau sicher sein, was sich dort im Hintergrund bewegt. Ob Geist oder nicht, bleibt wohl ein Mysterium.

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  • Quelle:
  • Noizz.de