Und das kurz vorm Black Friday!

Ein Leben ohne Onlineshopping? Eigentlich unvorstellbar inzwischen. So ziemlich jeder hat in seinem Leben wohl auch schon einmal etwas bei Amazon bestellt. Mit umgerechnet circa 156 Milliarden Euro Gesamtumsatz ist der Onlinehändler die weltweite Nummer eins. Bedeutet aber auch: Amazon.com hat Millionen von Kundendaten auf seinen Servern – und damit gab es nun wohl ein Problem.

Durch eine Datenpanne sind E-Mail-Adressen einiger Kunden für alle sichtbar gewesen. Ausgerechnet in der Cyber-Monday-Woche, die das Weihnachtsgeschäft quasi einläutet. Gestern informierte der Online-Händler alle betroffene Nutzer in den USA und Europa. Der Konzern machte dabei allerdings keine Angaben zur Zahl der betroffenen Nutzer und den Umständen, unter denen die Daten angezeigt wurden.

Bei Betroffenen aus Deutschland hieß es im Netz, E-Mail-Adressen mit dazugehörigen echten Namen seien neben Rezensionen zu Produkten bei Amazon veröffentlicht worden. Schon ziemlich pikant. Amazon erklärte lediglich, der Fehler sei behoben worden und die Nutzer müssten nichts unternehmen. Unklar blieb auch, wie lange der Fehler bestand.

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Die peinlcihe Panne fällt in eine wichtige Zeit für das Amazon-Geschäft - die Angebotswoche rund um den aus den USA stammenden „Black Friday“, in der viele Weihnachtseinkäufe erledigt werden. Experten wie der Sicherheitsforscher Brian Krebs kritisierten, dass Amazon nur so knapp über den Vorfall informiert habe und sich weigere, Details der Panne zu beschreiben.

[Text: Zusammen mit dpa]

Quelle: dpa