Amazon verkauft jetzt ganze Smart-Home-Häuser

Tanja Koch

Gesellschaft, Wirtschaft, Lifestyle
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Im Amazon-Haus lässt sich alles sprachsteuern. Foto: Amazon

Sie sind komplett über Alexa gesteuert.

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit. Zuerst kam Sprachassistentin Alexa. Man konnte sie mit Steckdosen und Lautsprechern verbinden. Smarte Türschlösser kamen auf dem Markt. Kamerasysteme, die sich mit dem Handy synchronisieren. Amazon bringt nun all solche Technologien nun zusammen und bietet Smart-Homes an, die komplett vernetzt sind. Sie sollen in Zusammenarbeit mit Lennar Ventures enstehen, dem größten US-Häuserbau-Unternehmen. Das gab Jeff Bezos, Amazon-Chef, nun bekannt.

In Atlanta, Dallas, Los Angeles, Miami, Orlando, San Francisco, Seattle und Washington DC kann man erste Model-Häuser mit der eingebauten „Alexa”-Technologie bereits besichtigen. Und das sollen die Häuser können: Sowohl das Online-Shopping als auch das Entertainment (Filme und Serien schauen, Musik hören) soll über Alexa gesteuert sein. Auch Lichter, Temperatur, Jalousien und Dinge wie eine Sprinkleranlage sind per Sprache bedienbar. Das WLAN ist breits eingebaut, auch über smarte Türschlässer, Klingeln und Alexa-Geräte verfügt das Haus.

Die Alexa-Geräte sind bereits in die Smart-Homes integriert. Foto: Christoph Dernbach / dpa

„Die Musterhäuser zeigen, wie Kunden Alexa in ihrem Alltag nutzen können”, heißt es in in einer Presseerklärung: „Sie können erleben, wie einfach es ist, Haushaltsgegenstände einfach mit dem Amazon Dash-Button neu zu ordern, Prime-TV-Inhalte mit Fire TV zu konsumieren oder On-Demand-Dienste über Amazon Home Services zu planen”.

Leicht vorzustellen, wie ein Tag im Smart-Home beginnt: Auf ein "Guten Morgen, Alexa" hin schaltet Alexa die Lichter an. Sie liest den Wetterbericht vor und checkt, wie lange die Fahrt zur Arbeit bei der aktuellen Verkehrslage dauern wird. Jetzt muss Amazon nur noch eine fliegende Kaffeetasse und einen smarten Spiegel erfinden, der Zähneputzen und Haare bürsten für uns übernimmt. Hallo Zukunft!

Quelle: Noizz.de

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