Heißt das, es gibt dann bald Amazon auf dem Erd-Trabant?

Wir leben im 21. Jahrhundert. Dank modernster Technik und Wissenschaft, kann die Spezies Mensch quasi alles und beherrscht die Natur, Erde, Zeit und Raum. Da gehört es anscheinend zum guten Ton als Milliardenschwerer CEO, auch irgendwie in die Raumfahrt involviert zu sein – und den Astronauten-Traum auch uns Laien verfügbar zu machen.

Nach Virgin-Gründer Richard Branson und SpaceX-Gründer Elon Musk, die beide schon erfolgreich Raketen in den Kosmos geschickt haben, versucht sich nun der nächste Unternehmer in Sachen Raumfahrt: Niemand geringeres als Amazons CEO Jeff Bezos stellte nun in Washington seine konkreten Pläne für eine Mondlandung vor.

Gut, ganz neu dabei im Astronauten-Business ist er nicht. Bereits im Jahr 2000 gründete er das Raumfahrtunternehmen "Blue Origin". Gemeinsam mit seinen Team haben sie auch mehrere erfolgreiche Raketenstarts hinter sich. Nach 19 Jahren Vorbereitung will man nun mit der Mission "Blue Moon" – übrigens, sehr kreative Namenswahl – eine Art Mondfähre betreiben. Die Pläne gehen sogar noch weiter.

Er möchte eine Art Kolonie im Weltraum für uns Menschen errichten, um dort leben zu können. Dazu gehöre auch eine Weltallstraße, die Erde und All miteinander verbindet - eben durch seine Mondfähre. Ob es dann auch einen Amazon-Lieferdienst zu den Mondkolonien gibt?

In diesem Clip gibt es einen ersten Einblicke in Bezos krasse Pläne:

Allerdings plant er im Gegensatz zu Musk nicht, den Mond oder Mars selbst zu bevölkern, denn dort gebe es zu wenig Platz. Stattdessen sollen mehrere, sich um sich selbst drehende Inseln im Weltall errichtet werden, auf denen wir dann leben. Klingt voll nach "Star Wars"! Oder "Futurama".

Bei der Vorstellung des Konzepts waren natürlich auch jede Menge Leute von der Nasa, der amerikanischen Weltraumbehörde, vor Ort. Bezos will eigenen Angaben zur Folge der US-amerikanischen Regierung helfen, bis 2024 wieder auf den Mond zurückzukehren. Genau das plant nämlich US-Präident Donald Trump. Bisher hat er dabei vor allem auf die Hilfe von Elon Musks Firma SpaceX bauen können. Gibt es jetzt ein Battle zwischen Bezos und Musk?

Genug Kohle hat Bezos schließlich. Der Amazon-Gründer gilt als der reichste Mann der Welt. Zu seinen Plänen sagte Bezos der Presse in Washington, es sei Zeit, wieder auf dem Mond zu landen. „Dieses Mal, um zu bleiben“, so der Amazon-Chef.

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Quelle: Noizz.de