Bleibt am Besten zu Hause!

Nur wenige Wochen nach „Xavier“ kommt am Sonntag der nächste Mega-Sturm auf (Nord)-Deutschland zu.

„Man sollte lieber nicht in den Wald oder Park gehen und auch unterwegs in der Stadt aufpassen, es können Gerüstteile oder Äste herabstürzen“, warnt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net gegenüber NOIZZ.de und erinnert daran, dass bei „Xavier“ fünf Menschen starben.

Nach Xavier kommt Grischa

Vor allem die Nordseeküste, die Regionen um Hamburg und Bremen, Niedersachsen, Berlin und Ostdeutschland wird es erneut treffen, mit Böen von bis zu über 100 km/h. An Nordsee, Weser und Elbe droht auch eine leichte Sturmflut, das heißt die Pegelstände steigen durch den Sturm.

So könnte es am Sonntag an der Nordsee aussehen Foto: Volker Bartels / dpa picture alliance

Los geht es in der Nacht von Samstag auf Sonntag, am stärksten wütet der Sturm zwischen 6 und 9 Uhr. Anders als Xavier bleibt der Sturm diesmal aber länger als nur zwei Stunden: „Das Sturmtief heißt diesmal Grischa und wird länger anhalten“, sagt Jung.

Es ist gut möglich, dass es am Sonntag zu einem ähnlichen Verkehrschaos mit Zug- und Flugausfällen kommt wie vor wenigen Wochen. Vor allem die Bahn musste aufgrund von eingeknickten Oberleitungen damals mehrere Strecken tagelang sperren, darunter Hannover-Berlin und Hamburg-Berlin.

Also passt gut auf euch auf!

Quelle: Wetter.net